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Wehrmänner sorgen für gedeckten Tisch

Schwaigernvon Gabi Muth, HSt

Hier lassen es sich die Gäste schme­cken. Beim Fest der Stet­tener Flo­ri­ansjünger kamen zahl­reiche Männer, Frauen und Kinder zum Essen und zum Feiern in die Alte Kelter. Zuhause blieb die Küche kalt, denn die Stet­tener Abtei­lung der Schwai­gerner Wehr war­tete mit def­tigem Sau­er­braten und Schnit­zeln auf.

Kame­raden Um so viel Man­power stellen zu können, hatte Abtei­lungs­kom­man­dant Maik Widowski rund 40 Kame­ra­dinnen und Kame­raden des Teil­orts im Ein­satz. „Den­noch sind wir jeder­zeit ein­satz­be­reit“, sagt der Feu­er­wehr­chef. Falls es an diesem Nach­mittag zu einem Brand oder Unfall gekommen wäre, hätte er ohne Pro­bleme eine erste Löschgruppe mit neun Wehrmännern sofort los­schi­cken können.

Vor allem die kleinen Gäste waren an diesem Tag Feuer und Flamme für die Feu­er­wehr. Denn die Aktiven hatten nicht nur eine Hüpfburg auf­ge­baut, auf der sich die Kinder nach Her­zens­lust aus­toben konnten. Beim Wett­spritzen auf das kleine Spiel­haus ging es um Treff­si­cher­heit und Genau­ig­keit. Und auch Nico Schil­ling hatte keine ruhige Minute und seinen Wagen, in diesem Fall das Löschgrup­pen­fahr­zeug, stets voll­ge­laden. Denn die Kinder nutzten die Gele­gen­heit, bei zahl­rei­chen Rund­fahrten über die Stet­tener Flur dabei zu sein.

Gemar­kung So lenkte er das Fahr­zeug in Rich­tung Golf­platz und Müllde­ponie oder zu den Aus­sied­lerhöfen Rich­tung Nie­der­hofen. Jeweils sieben Kinder, selbst­verständlich ange­schnallt und mit Auto-Kin­der­sitzen aus­ge­stattet, schip­perte er so über die Stet­tener Gemar­kung.

Widowski nutzte das Feu­er­wehr­fest aber auch dazu, inter­es­sierten Besu­chern die Ausrüstung der Stet­tener Abtei­lung zu präsen­tieren. So konnten diese neben dem Gerätewagen Trans­port und der Feu­er­wehr­pumpe, die bei acht Bar Druck in der Minute 2400 Liter Wasser befördert, auch das Löschgrup­pen­fahr­zeug in Augen­schein nehmen.

Der Abtei­lungs­kom­man­dant erklärte an diesem Nach­mittag den Wiss­be­gie­rigen vor allem auch die Ausrüstungs­ge­genstände, die das Löschgrup­pen­fahr­zeug hinter seinen grauen Roll­toren beher­bergt: Denn hier gibt es neben dem Strom­ag­gregat, mit dem an der Ein­satz­stelle für Licht gesorgt wird, auch einen hydrau­li­schen Ret­tungs­satz mit Schere und Spreizer.

Hydranten Auf dem Fahr­zeug sind rund 160 Meter B-Schlauch und bis zu 500 Meter C-Schlauch vor­handen sowie eine Pumpe, die in der Minute rund 800 Liter Wasser sowohl aus dem Hydranten, als auch aus einem nahe gele­genen Bach befördern kann. Zudem ist die Ausrüstung für vier Atem­schutzgeräteträger vor­handen. Und schließlich befindet sich im Bauch des Fahr­zeugs der große Tank, der rund 600 Liter Wasser fasst.