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Wehren aus Bonfeld, Fürfeld und Treschklingen ziehen ins neue Feuerwehrhaus ein

Bad Rappenauvon Nicole Theuer, HSt

Die Fusion ist abge­schlossen. Mit dem Einzug der ehe­ma­ligen Abtei­lungen Bon­feld, Fürfeld und Tresch­klingen der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Bad Rap­penau in das neue Feu­er­wehr­haus im Buchäcker­ring ist die neue Abtei­lung Süd ein­satz­be­reit. Unter dem Ruf­nahmen „Flo­rian Bad Rap­penau 10“ werden nun rund 60 Aktive ihren Dienst leisten.

„Es ist gut, dass es end­lich los geht“, freute sich Abtei­lungs­kom­man­dant Frank Rieth, dem Tobias Mayer und Jürgen Harrer als Stell­ver­treter zur Seite stehen. Ein letztes Mal hatten sich die Jugend­ab­tei­lungen, die Aktiven und Alters­mann­schaften in ihren ange­stammten Domi­zilen getroffen, ihre Ausrüstungen zusam­men­ge­packt und sich in einem Stern­marsch auf in den Buchäcker­ring gemacht. Dort war­tete ein statt­li­ches Emp­fangs­kom­mando, dem auch der Vor­sit­zende des Kreis­feu­er­wehr­ver­bandes Rein­hold Gall, Kreis­brand­meister Uwe Vogel, Kom­man­dant Felix Mann, Abord­nungen der anderen Abtei­lungen sowie gela­dene Gäste angehörten. Durch ein Ehren­spa­lier zogen die ehe­mals drei Abtei­lungen, die sich zur großen Abtei­lung Süd zusam­men­ge­schlossen haben, in das Gebäude ein. „Es ist noch unge­wohnt“, so Rieth, „aber Wehmut kommt bei mir keine auf.“ Das neue Gebäude „könnte nicht besser sein“.

Andere Möglich­keiten Zufrieden zeigte sich auch Jana Tiedt, Jugend­be­treuerin der neuen Abtei­lung: „Wir haben hier mit und für die Jugend­li­chen ganz andere Möglich­keiten“, sagte sie. „Hier haben wir ein eigenes Zimmer, das die Jugend­li­chen auch schon selbst gestalten durften.“ Diesen Raum bezeich­nete Gall als ein „High­light“ des Gebäudes, und auch Kom­man­dant Felix Mann war stolz und glücklich. „Mir war es wichtig, dass die Jugend­li­chen das Zimmer selbst gestalten“, erzählt er beim Rund­gang. „Die Couch aus Paletten haben sie selbst gebaut, die Paletten abge­schliffen, gestri­chen und anschließend zusam­men­ge­baut.“ Auch das große Wandgemälde gestal­teten die Jugend­li­chen selbst. Doch damit nicht genug. „Wir haben viele neue Spiele bekommen“, erzählt Jana Tiedt, dar­unter auch das Ein­zugs­ge­schenk, das Felix Mann noch mit­ge­bracht hatte, einen Tisch­ki­cker. „Wir können mit diesen Räumlich­keiten ganz gut leben“, so Tiedt, „Jetzt ist es an uns, sie mit Leben zu füllen.“

Gemein­same Heimstätte Diesen Wunsch gab Oberbürger­meister Sebas­tian Frei auch den Ret­tungskräften mit auf den Weg. „Es ist ein schönes Gebäude und ein schöner Anlass, um ein biss­chen zu feiern“, sagte das sicht­lich stolze Stadt­ober­haupt, „wir als Stadt sind sehr glücklich mit dem Gebäude, das den neu­esten Anfor­de­rungen ent­spricht.“ Er wünsche sich, dass das Gebäude eine gemein­same Heimstätte der Abtei­lung werde. „Uns als Stadt bedeutet die ehren­amt­liche Arbeit, die hier geleistet wird, sehr viel, und es ist an uns, die bestmögli­chen Bedin­gungen dafür zu schaffen“, so Frei. Er wünsche sich, dass die ehe­mals drei Abtei­lungen nun gemeinsam in die Zukunft gehen. „Das Gebäude drückt Aner­ken­nung und Wertschätzung für die ehren­amt­liche Tätig­keit, die geleistet wird, aus, denn wir als Stadt freuen uns, dass sie zu unserer Sicher­heit Tag und Nacht bereit­stehen.“

Kom­man­dant Felix Mann betonte, dass die Abtei­lungen mit dem Beschluss zur Fusion Ein­zel­in­ter­essen zurückge­stellt und die Ent­schei­dung für das Gemein­wohl getroffen hätten. „Ich bin stolz, dass wir gemeinsam den Weg gehen“, so Mann. Denn „mit dem heu­tigen Tag gehen Tra­di­tionen zu Ende und eine neue Tra­di­tion wird begründet.“ Felix Mann