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VORSICHT - unbefestigte Seitenstreifen sind immer wieder Ursache für Unfälle mit Einsatzfahrzeugen

Stadt- und Landkreis Heilbronnvon Medienteam KFV Heilbronn

Unfälle mit Ein­satz­fahr­zeugen, die auf das unbe­fes­tigte Ban­kett geraten und dann von der Fahr­bahn abkommen, sind gar nicht so selten und können mit­unter erheb­liche Folgen haben. Mit einer geeig­neten Fah­rer­schu­lung kann das Risiko mini­miert werden.

Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen mit Ver­letzten oder gar Toten, wenn Ein­satz­fahr­zeuge in einen unbe­fes­tigten Sei­ten­streifen (Ban­kett) geraten sind; häufig noch auf abschüssigen Straßen. Ohne auf kon­krete Unfälle ein­gehen zu wollen, liegt die Ver­mu­tung nahe, dass beim Aus­wei­chen vor ent­ge­gen­kom­menden Fahr­zeugen zumeist rechts gefahren und die Fahr­bahn ver­lassen wird. Der Fahrer ver­liert dann leicht die Kon­trolle über das Fahr­zeug. Umkippen, Auf­fahren auf den Gegen­ver­kehr oder hangwärts Abstürzen können tra­gi­sche Folgen sein. Bei abschüssigen Straßen kann ein unwillkürli­ches Treten der Kupp­lung die Fahr­ge­schwin­dig­keit infolge des hohen, schie­benden Fahr­zeug­ge­wichtes noch verstärken.

Diese Unfälle sollten Grund genug sein, in der Fah­rer­schu­lung hierauf ein­zu­gehen. Jeder Fahrer sollte wissen, wo in seinem Ausrücke­be­reich solche Straßenstellen anzu­treffen sind. Dort sollte bei ent­ge­gen­kom­menden Fahr­zeugen besser ange­halten
und jedes Befahren des Ban­ketts ver­mieden werden. Ebenso sollte das rich­tige Ver­rin­gern der Geschwin­dig­keit beim Berg­ab­fahren drillmäßig geübt werden.

Inves­tieren Sie einige Euro in die Sicher­heit Ihrer Ein­satzkräfte und enga­gieren Sie einen Fahr­lehrer. Diese wissen, wie man rich­tiges Ver­halten einübt.

Quelle: Innen­mi­nis­te­rium Baden-Württem­berg