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Sonderlob vom Kreisvorsitzenden

Offenauvon Peter Klotz, HSt

„Es war ein arbeits­rei­ches, aber doch sehr erfolg­rei­ches Jahr 2017“, cha­rak­te­ri­sierte Kom­man­dant Thorsten Kühn. Mit 36 Aktiven, dar­unter ein beacht­li­cher Anteil von acht Feu­er­wehr­frauen, wofür der Kreis­vor­sit­zende Rein­hold Gall im ver­gan­genen Jahr ein Son­derlob aus­sprach, ist die Offenauer Wehr durchaus vor­bild­lich auf­ge­stellt. Dank der inten­siven Jugend­ar­beit von Marcus Kühn, der auf die Unterstützung von Ehren­kom­man­dant Franz Rit­ten­auer bauen kann, ist die Nach­wuchs­ab­tei­lung mit 14 Mit­glie­dern eine Bank für die Zukunft.

Nach­wuchs

Die Jugend­wehr fei­erte im Berichts­jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Rit­ten­auer gehört der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr mehr als dreimal so lange an. Sein Ein­tritts­datum war der 10. März 1953, damit ist er den Flo­rianjüngern seit 65 Jahren ver­bunden und erreicht immer noch die 100 Pro­zent Anwe­sen­heit bei Übungen. Wie der stell­ver­tre­tende Kom­man­dant Tobias Bolle ausführte, wurde die Wehr ins­ge­samt 19 Mal alar­miert. Segens­reich wirkt sich die Instal­la­tion von Rauch­mel­dern aus. Dreimal war das Ziel des Ein­satzes das Asyl­be­wer­ber­heim, in einem Fall waren Wun­der­kerzen die Auslöser. Ansonsten waren es erneut Ver­kehrsunfälle, zu denen die Feu­er­wehr gerufen wurde. Dar­unter die Ber­gung einer Fah­rerin, die in ihrem Fahr­zeug ein­ge­klemmt war. Bei den übrigen Einsätzen ging es um Ölspuren, die besei­tigt werden mussten. Neben zwei Türöffnungen galt es auch, einen im Neckar trei­benden Baum zu bergen. Dazu brauchten die Offenauer aber die Hilfe eines Spe­zi­al­krans. Nur zwei Fehl­alarme sind ein Zei­chen dafür, dass die Brand­schutz­an­lagen besser geworden sind.

Viele Übungs­stunden absol­viert

An 27 Übungs­abenden trai­nierten die Ein­satzkräfte die Abstim­mung unter­ein­ander und erfuhren bei Fort­bil­dungen die neu­esten Erkennt­nisse der Brandbekämpfung. Neben diesen Auf­gaben über­nehmen die Feu­er­wehr­leute Sicher­heits­wa­chen bei Gemein­de­ver­an­stal­tungen wie dem Korn­lup­f­er­fest, dem Sonn­wend­feuer, dem leuch­tenden Wein­berg und dem Jah­res­ab­schluss­fest. Außerdem sind die Uni­formträger und ihre Partner bei eigenen Ver­an­stal­tungen aktiv. Zum achten Mal orga­ni­sierten sie den Gemein­de­fa­sching, nahmen am Fischer­ste­chen und dem Vol­ley­ballcup teil und luden die Offenauer bei Tag der offenen Tür ins Magazin ein, wie Marco Klotzbücher berich­tete. Bei allen Ver­an­stal­tungen waren die Partner der Aktiven mit dabei. Mit „meine Hoch­ach­tung“ eröffnete der stell­ver­tre­tende Kreis­brand­meister Uwe Thoma denn auch seine Ausführungen. Bei der Zahl und der Viel­falt der Einsätze meinte er an Bürger­meister Michael Folk gewandt, „die Gemeinde kann glücklich über so eine Ein­satz­truppe sein“. Der nahm den Ball auf und ver­si­cherte den Jugend­li­chen und Aktiven, dass Gemein­derat und Ver­wal­tung voll hinter der Wehr stehen. Allein die Größe sei bedenk­lich, denn schnell falle man unter die erfor­der­liche Mann­schaftsgröße.

Aus­ge­zeich­nete Mit­glieder

Aber so lange die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Mit­glieder wie Edgar Krach und Win­fried Ker­cher in den Reihen hat, muss einem nicht bange sein. Beide sind seit 40 Jahren dabei und wurden für ihr Enga­ge­ment aus­ge­zeichnet. Geehrt wurden auch die erfolg­rei­chen Absol­venten der Lehrgänge an der Lan­des­feu­er­wehr­schule in Bruchsal. Markus Ker­cher (Lösch­meister), Joel Bertsch, Sophie Weber, Elena Kern, David Schneider, und Sascha Weiß (Trupp­mann 1, Sprech­funker), Tobias Greiß, Chris­toph Gläßer, Marco Klotzbücher (ein­fache tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung), Marco Geiger (Maschi­nist), Marco Klotzbücher (soziale Medien).