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Seminar Risiken der Elektromobilität an der Akademie für Gefahrenabwehr zum dritten Mal durchgeführt

von Medienteam KFV Heilbronn

Vor rund 90 Führungskräften der Feu­er­wehr aus ganz Baden-Württem­berg erläuterte Gast­re­fe­rent Dr. Dietmar Schelb, Leiter der For­schungs­stelle für Brand­schutz­technik am Karls­ruher Institut für Tech­no­logie (KIT), die Beson­der­heiten und Risiken von Lithi­um­Ionen-Bat­te­rien und wies dabei beson­ders auf die Gefahr einer Über­hit­zung, eines soge­nannten „Thermal Runaway“ hin. „Einer beschädigten Bat­terie ist es nicht anzu­sehen, ob bzw. wann und wie heftig sie durch­geht“, so Schelb. „Feu­er­wehr­ein­satzkräfte sollten dies im Falle eines Ein­satzes mit ver­un­fallten Elek­tro­autos immer berücksich­tigen und ent­spre­chend agieren.“

Markus Egel­haaf, Experte der DEKRA Auto­mobil GmbH, ging in seinem Vor­trag auf aktu­elle Erfah­rungen aus der
Unfall­for­schung und auf Erkennt­nisse für die Feu­er­wehr ein.

Kon­krete Hand­lungs­emp­feh­lungen für den Umgang mit Lithium-Ionen-Bat­te­rien im Ein­satz gab Frank Hüsch, Aus­bilder an der LFS und Mit­glied im Arbeits­kreis Retten/VDA.

Auf­grund der großen Nach­frage führt die Aka­demie für Gefah­ren­ab­wehr die Ver­an­stal­tung am 14. November 2018 erneut durch. „Das Seminar war auch dieses Mal nach kurzer Zeit aus­ge­bucht. Wir werden die Ver­an­stal­tung daher erneut anbieten, damit auch die­je­nigen zu Zuge kommen, die bis­lang keinen Platz bekommen haben“, so Thomas Fink, Leiter der Aka­demie für Gefah­ren­ab­wehr. Umfas­sende Infor­ma­tionen zu kom­menden Ver­an­stal­tungen, Semi­naren und Ansprech­part­nern der Lan­desfeu-
erwehr­schule und der Aka­demie für Gefah­ren­ab­wehr finden Sie unter: www.lfs-bw.de.

Quelle: Innen­mi­nis­te­rium Baden-Württem­berg