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Schwaigerner Alterszug zu Besuch bei der DLR in Lampoldshausen

Schwaigernvon Gerhard Möck, Feuerwehr Schwaigern

Am ver­gan­genen Samstag besuchte der Alterszug mit ca. 50 Per­sonen das Deut­sche Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR) in Lam­polds­hausen. Beim Ein­treffen wurden wir von dem ehe­ma­ligen Chef Herrn Adolf Frank und seinem dama­ligen stellv. Herrn Dieter Balz emp­fangen. Diese beiden Herren waren schon zu den Anfängen vor 50 Jahren mit dabei und man merkt ihnen heute noch ihre Begeis­te­rung für die Raum­fahrt an. Zuerst sahen wir einen Film aus den Anfangs­jahren des DLR- Lam­polds­hausen. Nicht alles lief immer rei­bungslos. Nach ihrem Ren­ten­ein­tritt vor 17 Jahren begannen die Herren eine Aus­stel­lung auf­zu­bauen. Aus­ge­brauchte Antriebe, Tanks und andere Ver­suchs­ob­jekte wurden zusam­men­ge­tragen und zu einer anspre­chenden Präsen­ta­tion auf­ge­baut. Die Trieb­werksprüfstände am Standort Lam­polds­hausen stellen eine grund­le­gende Vor­aus­set­zung dafür dar, Antriebs­tech­no­lo­gien bis zu ihrer Ein­satz­reife zu ent­wi­ckeln und ihre Qualität sicher­zu­stellen. Hier werden alle Aria­ne­trie­be­werke vor ihrem Ein­satz getestet. Dazu werden rie­sige Mengen an Treib­stoff benötigt. Bei einem Test werden mehr als 1.000 Liter Treib­stoff pro Sekunde benötigt und so ein Test dauert meist mehr als 15 Minuten. So man­cher war von den Dimen­sionen beein­druckt.

Neben der Ent­wick­lung und dem Betrieb von Trieb­werksprüfständen for­schen die DLR-Wis­sen­schaftler am Tech­no­lo­gieprüfstand P8 an fort­schritt­li­chen Tech­no­lo­gien für zukünftige Raum­fahrt­an­triebe. Die For­schungs­schwer­punkte liegen hierbei auf der Unter­su­chung der Ein­sprit­zung der Treib­stoff­kom­po­nenten, deren Mischung und Ver­bren­nung, der Expan­sion der heißen Gase in der Düse sowie der ther­mi­schen Belas­tung der Brenn­kam­mer­struk­turen. Ein ver­tieftes Verständnis dieser Pro­zesse ist die Grund­vor­aus­set­zung für eine opti­male Aus­le­gung zukünftiger Trieb­werke.

Zum Abschluss fuhren wir noch mit dem Bus ent­lang der Prüfstände auf dem 38 ha großen Gelände ehe wir uns mit einem Weinpräsent von unseren Gast­ge­bern ver­ab­schie­deten.

Zum Abschluss des Nach­mit­tags besuchten wir die Feu­er­wehr­ka­me­raden in Hart­hausen-Gochsen beim Lin­denblüten­fest um den Nach­mittag aus­klingen zu lassen.