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Neue Feuerwache eröffnet 2018

Bau des Gerätehauses im Gewer­be­ge­biet Buchäcker vom Land gefördert - Fusion der Abtei­lungen auf dem Weg

Die Stadt­ver­wal­tung Bad Rap­penau hält am Zeit­plan fest, dass die Feu­er­wehr­wache der neuen Abtei­lung Süd im Frühjahr 2018 eröffnet. „Es ist alles auf dem Weg“, zeigt sich Oberbürger­meister Hans Heri­bert Blättgen ganz zuver­sicht­lich.

Neues Fahr­zeug

Eine wich­tige Nach­richt hat die Stadt kürzlich vom Regie­rungspräsidium Stutt­gart bekommen. Mit 320 000 Euro wird das neue Feu­er­wehrgerätehaus im Gewer­be­ge­biet Buchäcker unterstützt, das den bis­lang selbstständigen Ein­heiten Bon­feld, Fürfeld und Tresch­klingen gehören soll. Für ihr neues Domizil erhalten sie auch einen Mann­schafts­trans­port­wagen, den das Land eben­falls bezu­schusst − mit 12 500 Euro. Mit den beiden Förder­summen ist der Oberbürger­meister zufrieden. Das sei die Größenord­nung gewesen, mit der die Stadt gerechnet hatte.

Die Zusam­menführung der bis­lang getrennten Abtei­lungen ist laut Blättgen auf einem guten Weg. Die Gruppen üben bereits gemeinsam, in den nächsten Monaten sollen sie sich offi­ziell zusam­men­schließen. Wenn das Gebäude fertig sei, sollen die Feu­er­wehr-Mit­glieder aus den drei Bad Rap­pen­auer Stadt­teilen gemeinsam als eine Abtei­lung ein­ziehen, kündigt der Oberbürger­meister an. Die neue Feu­er­wache kostet 4,5 Mil­lionen Euro. Auf­grund dieses Inves­ti­ti­ons­vo­lumen mussten Pla­nungs­leis­tungen euro­pa­weit aus­ge­schrieben werden. In diesem Fall war der Rücklauf über­schaubar: Es hatte sich nur das Büro K-Plan aus dem nie­der­bay­ri­schen Abens­berg beworben, das bereits im Vor­feld invol­viert war und nun wei­ter­planen kann. „Wir waren gezwungen, es aus­zu­schreiben“, sagt Blättgen. Selbst wenn es dieses Mal keine Aus­wahl gegeben hatte: In einem anderen Fall habe sich die euro­pa­weite Aus­schrei­bung für die Stadt gelohnt, erin­nert er sich. Die Feu­er­wehr­ab­tei­lung Süd bekommt ihren neuen Sitz in der Erwei­te­rungsfläche des Gewer­be­ge­biets. Die Ein­satzkräfte errei­chen das Gebäude über Feld­wege.

Vor­teile

Aus Sicht der Feu­er­wehr hat der Standort meh­rere Vor­teile. Er befindet sich in einem Gebiet, in dem viele Einsätze erwartet werden. Der Auto­mo­bil­zu­lie­ferer Fau­recia hat dort ein Werk, Hermes zieht seit einigen Wochen ein neues Logis­tik­zen­trum in die Höhe. „Da kommt ganz schön was zusammen“, sagte Kom­man­dant Felix Mann vor einiger Zeit in einem Gespräch mit unserer Zei­tung. Aus­gangs­punkt der Über­le­gungen einer neuen Abtei­lung Süd war, dass man vor allem mit einer größeren Abtei­lung die Ein­satzstärke lang­fristig halten kann. Von der neuen Gruppe pro­fi­tieren am Ende auch die Per­sonen, die Hilfe benötigen: Im Ernst­fall hat bereits der erste Wagen der Abtei­lung alle Funk­tionen dabei.