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Livemusik und Löschangriffe

Beilsteinvon Wolfgang Seybold, HSt

Die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Beil­stein hatte am Wochen­ende zu ihrem Feu­er­wehr­fest auf der Hart ein­ge­laden. „Es soll ein Fest für alle Bürger sein“, sagte Kom­man­dant Bernd Kir­cher. Neben Infor­ma­tionen über Ausrüstung und Ein­satz­be­reit­schaft der Wehr sollten auch die Unter­hal­tung und die Bewir­tung nicht zu kurz kommen.

Rockig Die Unter­hal­tung mit Live­musik der Band „Fri­endly Elf“ stand am Sams­tag­abend als Höhepunkt auf dem Pro­gramm. In der zur Disco her­ge­rich­teten Fahr­zeug­halle rockte das begeis­terte Publikum bis tief in die Nacht. Nach Schätzung von Kom­man­dant Bernd Kir­cher wollten meh­rere Hun­dert Rock- und Popfans beim Musik­event dabei sein. Dar­unter auch die Hand­bal­le­rinnen der SG Bot­t­wa­rtal, die ihren Auf­stieg in die Württem­berg­liga kräftig fei­erten.

Nach dem sonntägli­chen Frühschoppen, musi­ka­lisch von der Stadt­ka­pelle unter­malt, zeigte die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Beil­stein eine Schauübung. Zuerst durfte die Jugend­wehr vorführen, was sie in ihren Übungs­stunden gelernt hatte: Ein Lösch­an­griff auf ein bren­nendes Holzhäuschen war zu meis­tern.

Die 13-köpfige Jugendlöschmann­schaft war vollauf damit beschäftigt, C-Rohre zu ver­legen, Ver­teiler anzu­schließen und dabei den Brand­herd immer im Blick­feld zu behalten. Die beiden jüngsten Feu­er­wehr­leute Dustin und Alex­ander durften das Strahl­rohr halten − nach dem Befehl „Wasser marsch!“ gar nicht so leicht. „Ich bin sehr zufrieden, was die Jugend­wehr hier gezeigt hat“, sagte Jugend­leiter Mat­thias Bernet am Ende der Übung, für die der Beil­steiner Feu­er­wehr­nach­wuchs den größten Bei­fall des Publi­kums bekam. Die aktiven Wehr­leute demons­trierten dann, wie die Aus­bil­dung zum gol­denen Leis­tungs­ab­zei­chen abläuft. „Wir bekommen aus der Prüfungsübung den Lösch­an­griff zu sehen“, kom­men­tierte Kom­man­dant Kir­cher. Das Beil­steiner Tanklöschfahr­zeug TLF 16/25 war schon vor­ge­fahren und die Besat­zung abge­sessen. Grup­penführer Mat­thias Bernet gab die Lage aus: Ein Feuer in einer Garage sollte gelöscht werden. Der Was­ser­trupp legte eine Saug­lei­tung zur Was­ser­ent­nahme. Vom Schlauch­trupp wurden schon die Schläuche zum fik­tiven Brandort, einem Gerüstbau, gelegt.

„Brand aus!“ In der Zwi­schen­zeit hatte der Angriffs­trupp die 20 Kilo­gramm schwere Atem­schutz­klei­dung ange­legt und über eine her­bei­ge­schaffte Leiter die oberste Gerüstebene bestiegen. Nach dem Befehl „Wasser marsch!“ hieß es kurz darauf „Brand aus!“ − Ende des Lösch­an­griffs. Das Feu­er­wehr­fest ging am Montag in die letzte Runde mit Live­musik, präsen­tiert von Andi Del­ze­mich.

Bild: Beim Lösch­an­gr­riff zeigt der Feu­er­wehr­nach­wuchs sein Können. Das Strahl­rohr müssen Dustin (vorne) und Alex­ander ganz fest halten. (Foto: Wolf­gang Sey­bold)