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Kreisfeuerwehrverband ehrt Michael Westhauser

Löwensteinvon Gustav Döttling, HSt

„Michael West­hauser fällt nicht unter die Kate­gorie von Men­schen, die Ver­ant­wor­tung scheuen“, sagte MdL Rein­hold Gall in seiner Lau­datio als Vor­sit­zender des Kreis­feu­er­wehr­ver­bandes bei den Ehrungen in der Haupt­ver­samm­lung der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Löwen­stein.

Vier Jahr­zehnte habe er Ver­ant­wor­tung in ver­schie­denen Posi­tionen getragen. Er war, bevor die Abtei­lungen Löwen­stein, Hößlinsülz und Rei­sach fusio­nierten, zwei Wahl­pe­ri­oden Abtei­lungs­kom­man­dant in Rei­sach. Er sei ein Motor der Fusion gewesen und habe fünf Jahre als Kom­man­dant der Gesamt­wehr gewirkt.

Die Gründung des Förder­ver­eins der Löwen­steiner Wehr, deren Vor­sit­zender West­hauser ist, und der Alters­ab­tei­lung gehe auf seine Initia­tive zurück, betonte Gall, ehe er Michael West­hauser mit der Ehren­nadel des Kreis­feu­er­wehr­ver­bandes aus­zeich­nete.

Rückblick Kom­man­dant Markus Wagner und sein Stell­ver­treter Felix Lind­heimer blickten in ihren Berichten auf ein ereig­nis­rei­ches Jahr zurück. „Neben den zahl­rei­chen Übungen, Aus­bil­dungen, Einsätzen und Ver­an­stal­tungen haben viele orga­ni­sa­to­ri­sche Verände­rungen das Jahr geprägt“, sagte Kom­man­dant Markus Wagner.

„Erfreu­lich sind die aktu­ellen Mit­glie­der­zahlen, am 31. Dezember 2019 hatten wir 41 Mit­glieder in der Ein­satz­ab­tei­lung, 15 Mit­glieder in der Alters­ab­tei­lung und 30 Mit­glieder in der Jugend­wehr“, berich­tete der Kom­man­dant. Sechs neue Aktive habe die Wehr im ver­gan­genen Jahr gewonnen. Ziel müsse es sein, für die Ein­satz­ab­tei­lung in den nächsten Jahren per­spek­ti­visch 50 Per­sonen zu bekommen, so Wagner.

Die Tages­verfügbar­keit stelle wei­terhin eine Schwie­rig­keit dar, so Wagner. Mit neun Mit­glie­dern der Ein­satz­ab­tei­lung und vier Kame­raden aus der Alters­ab­tei­lung könne man eine Löschgruppe für den ersten Ein­satz stellen, müsse jedoch auf die Hilfe der Nach­bar­wehren zurückgreifen.

Die Umkleideräume, die bereits beim Feu­er­wehr­haus-Bau 1996 viel zu klein geplant wurden, reichten nicht mehr aus. Nun sei eine bau­liche Erwei­te­rung der Umkleiden drin­gend nötig.

„Im ver­gan­genen Jahr hatten wir ins­ge­samt 44 Einsätze, 15 Einsätze mehr als 2018“, berich­tete Wagner. 2020 sei die Wehr bereits 14 Mal ausgerückt. Tech­ni­sche Hil­fe­leis­tungen hatten mit 30 Einsätzen den größten Anteil.

14 Brand­einsätze weist die Sta­tistik aus. 23 Feu­er­wehr­mit­glieder haben Aus- und Fort­bil­dungen besucht. Ein High­light sei im Dezember die Indienst­stel­lung des neuen Gerätewa­gens Trans­port gewesen.

Ehrungen Gemeinsam mit Bürger­meister Klaus Schif­ferer ehrte Markus Wagner die aktiven Ein­satzkräfte Oliver Kurz, Stefan Schmitt und Mat­thias West­hauser für 15 Jahre Feu­er­wehr­dienst und Martin Quintes für 25 Jahre im Ehrenamt als Flo­ri­ansjünger. Ein Präsent erhielt Heinz Schock für seine 15-jährige Tätig­keit als Schriftführer.