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Intensive Ausbildung der letzten Jahre trägt Früchte

Zaberfeldvon Werner Stuber, HSt

Eine Über­ra­schung hatten die Mit­glieder der Zaber­felder Feu­er­wehr bei der Haupt­ver­samm­lung in der Gemein­de­halle für Bürger­meister Thomas Csaszar vor­be­reitet: Mit einem Geschenk­korb bedankten sie sich bei ihrem demnächst schei­denden „Chef“ für die „stets gute Zusam­men­ar­beit in den ver­gan­genen zehn Jahren“, sagte Kom­man­dant Markus Konz.

Thomas Csaszar wird ja am 1. März Bürger­meister in Bra­cken­heim und dann deren „Chef“. „Der Kom­man­dant ist nur der tech­ni­sche Leiter der Feu­er­wehr“, erklärte dazu Markus Konz, der orga­ni­sa­to­ri­sche Leiter. „Chef“ sei immer der Bürger­meister.

Ver­tei­lung Die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Zaber­feld hatte 108 Mit­glieder am 31. Dezember. Davon sind 37 Männer und vier Frauen in der Ein­satz­ab­tei­lung 1 in Zaber­feld und 24 Männer und drei Frauen in der Och­sen­burger Ein­satz­ab­tei­lung 2. In der Jugend­feu­er­wehr, unter der Lei­tung von Uwe Bohse, sind 14 Jungen und zwölf Mädchen und in der Alters­ab­tei­lung, Leiter Gott­fried Schüle, sind 14 Männer orga­ni­siert. Ins­ge­samt 21 Mal musste die Feu­er­wehr im ver­gan­genen Jahr ausrücken.

Die meisten Einsätze, 14 ins­ge­samt, fallen unter das Stich­wort „Tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung“. Fünf Mal waren es auch „blinde“ Alarme, die in täuschender Absicht ausgelöst wurden. Tatsächlich gebrannt hat es nur zweimal: Einmal mitten in der Nacht zwei Alt­pa­pier­con­tainer in Leon­bronn und dann noch der Hack­schnit­zel­haufen im Gelände der Pfaf­fen­ho­fener Firma AKG. Fünf Tage lang war dort die Zaber­felder Wehr zur Nach­bar­schafts­hilfe. Die Hälfte aller Einsätze war frei­tags, sams­tags oder sonn­tags, hat Kom­man­dant Markus Konz auf­ge­schlüsselt. In den Nacht­stunden, zwi­schen 18 und 6 Uhr mor­gens mussten die Mann­schaften fünfmal raus. Ins­ge­samt leis­teten die ehren­amt­li­chen Helfer der Feu­er­wehr 844 Ein­satz­stunden. Jeweils 19 Mal trafen sich im ver­gan­genen Jahr die beiden Ein­satz­ab­tei­lungen zu Übungen. Dazu gab es noch eine gemein­same Hauptübung und für die Maschi­nisten und Atem­schutzgeräteträger noch jeweils zwei extra Übungs­ter­mine.

16 Ein­satzkräfte waren im Laufe des Jahres bei ver­schie­denen Aus­bil­dungs­lehrgängen. Zwölf Männer außerdem noch beim Fort­bil­dungs­lehr­gang „Heißaus­bil­dung in holz-befeu­erten Con­tai­nern“ in Külsheim. 14 Männer und Frauen absol­vierten das Leis­tungs­ab­zei­chen in Bronze. Im Ver­gleich zu den Vor­jahren sei das ver­gan­gene Jahr ein durch Aus­bil­dungen geprägtes Jahr gewesen, betonte Markus Konz. „Ein Indiz, dass die inten­sive Aus­bil­dung der vor­an­ge­gan­genen Jahre nun Früchte trägt.“

Schlagkräftige Wehr „Es ist erfreu­lich für unsere Gemeinde, dass wir eine per­so­nell gut auf­ge­stellte und schlagkräftige, gut aus­ge­bil­dete Feu­er­wehr verfügen“, beschei­nigte Feu­er­wehr­chef Thomas Csaszar der Truppe. „Darauf dürfen wir und die ganze Gemeinde zu Recht stolz sein“. Seit 40 Jahren ist Man­fred Stengel aktiver Feu­er­wehr­mann und wurde dafür mit dem Feu­er­wehr­eh­ren­zei­chen des Landes Baden-Württem­berg in Gold aus­ge­zeichnet. Das Ehren­zei­chen in Bronze für 15 Jahre Feu­er­wehr­dienst erhielten Patrick Conz, Kevin Daub und Andreas Hei­dinger.