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Hoffnung auf Zuschuss für Feuerwehrauto

Oedheimvon Ute Plückthun, HSt

Ein­stimmig hat der Gemein­derat die Ver­wal­tung von Oed­heim ermächtigt, bis Mitte Februar einen Förder­mit­tel­an­trag zur Beschaf­fung eines neuen Ein­satz­leit­wa­gens für die Feu­er­wehr zu stellen. „Es ist davon aus­zu­gehen, dass wir nicht gleich beim ersten Mal berücksich­tigt werden“, räumte Bürger­meister Mat­thias Schmitt zu den erhofften 22.000 Euro ein. Sollten im Laufe des Jahres jedoch am bisher genutzten Fahr­zeug Repa­ra­tur­kosten anfallen, die als unwirt­schaft­lich anzu­sehen seien, bestehe die Möglich­keit, dass das Land­ratsamt eine Unbe­denk­lich­keits­be­schei­ni­gung aus­stelle. Dann könne das neue Fahr­zeug sofort bereit­ge­stellt und der Zuschuss im dar­auf­fol­genden Jahr gewährt werden.

Immerhin sei der der­zei­tige Ein­satz­leit­wagen – ein ehe­mals im Poli­zei­dienst ein­ge­setztes Fahr­zeug, das die Feu­er­wehr 2007 in Eigen­leis­tung aus­ge­baut habe – bereits 18 Jahre alt. Durch ver­schie­dene tech­ni­sche Mängel, unter anderem wegen des Auto­ma­tik­ge­triebes, sei es sehr repa­ra­turanfällig.

So seien in den ver­gan­genen beiden Jahren Kosten von 10.000 Euro ange­fallen. Außerdem habe es 2016 während des Hoch­was­ser­ein­satzes einen Motor­schaden erlitten, dessen Repa­ratur aber von der Ver­si­che­rung bezahlt worden sei. Laut Feu­er­wehr sei bei der Ersatz­be­schaf­fung mit Kosten von 112.500 Euro zu rechnen. Im Dop­pel­haus­halt 2020/21 hat die Gemeinde des­halb bereits 50.000 Euro ein­ge­stellt. In der Finanz­pla­nung für die Jahre 2022 und 2023 sind jeweils wei­tere 50.000 Euro vor­ge­sehen.