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Gute Ausbildung bringt Sicherheit im Einsatz - Dienstversammlung der Feuerwehrkommandanten

Stadt- und Landkreis Heilbronnvon Volker Lang, Pressesprecher KFV Heilbronn

Zur diesjährigen Dienst­ver­samm­lung der Feu­er­wehren des Land­kreises konnte Landrat Detlef Pie­pen­burg eine statt­lich Anzahl an Gästen und Ehrengästen in der Georg-Kropp-Halle in Wüstenrot will­kommen heißen. Er machte deut­lich, wie wichtig das frei­wil­lige Enga­ge­ment der Feu­er­wehr­frauen und –männer ist. „Eine sachgemäße Aus­stat­tung in Ver­bin­dung mit einer guten Aus­bil­dung bringt Sicher­heit im Ein­satz“, so Pie­pen­burg

Bürger­meister Timo Wolf stellte seine Gemeinde in einem kurzen Image­film vor und sprach den Feu­er­wehr­angehörigen seinen Dankt für Ihre pro­fes­sio­nelle Arbeit aus.

Kreis­brand­meister Uwe Vogel blickte ausführlich auf das ver­gan­gene Jahr zurück. Die beiden Gerätewagen-Mess­technik wurde im Rahmen der Dienst­ver­samm­lung im November offi­ziell in Dienst genommen. Sie sind, wie die beiden Vorgänger­fahr­zeuge, bei den Feu­er­wehren Neckar­sulm und Lauffen a.N. sta­tio­niert.

Mit Blick auf das Ein­satz­ge­schehen musste er resümieren, dass die Auto­bahnen wei­terhin einen beson­deren Brenn­punkt dar­stellen. Die Gesamt­zahl der Einsätze ist zwar leicht gesunken, dies hängt im Wesent­li­chen mit dem Unwet­ter­ge­schehen im Jahr 2016 zusammen. Aller­dings gab es bei den Brand­einsätzen eine deut­liche Stei­ge­rung. Ins­ge­samt wurden von den Land­kreis­wehren 3.926 Einsätze bewältigt.

Im Bereich der Inte­grierten Leit­stelle (ILS) liegt der Schwer­punkt einmal beim anste­henden Aus­tausch der Hard- und Soft­ware. Ebenso wurden Maßnahmen zur Netz­op­ti­mie­rung für die digi­tale Alar­mie­rung durchgeführt. Auch die Einführung des Digi­tal­funk wirft so langsam seine Schatten voraus.

Von der ILS wurden im Jahr 2017 ins­ge­samt 113.926 Einsätze bear­beitet. Dar­unter waren auch 95 soge­nannte Tele­fon­re­ani­ma­tionen, bei den der Dis­po­nent einen Lai­en­helfer per Telefon bei der Reani­ma­tion anleitet.

Dank der unermüdli­chen Arbeit in den Jugend­feu­er­wehren ist der Per­so­nal­stand nach wie vor äußerst erfreu­lich. Zum Jah­res­ende gibt es sowohl bei den Ein­satz­ab­tei­lungen als auch bei den Jugend­feu­er­wehren den höchsten Per­so­nal­stand aller Zeiten!.

Von 34 Anträgen auf Lan­desförde­rung von Beschaf­fungen konnten 13 bewil­ligt werden. Dabei han­delt es sich um 3 Baumaßnahmen und 9 Fahr­zeug­be­schaf­fungen mit Gesamt­kosten in Höhe von 8,024 Mio. Euro.

Ver­bands­vor­sit­zender Rein­hold Gall ging zu Beginn seiner Ausführungen auf die soziale Netze und ihre Pro­bleme ein. Ins­be­son­dere die Bericht­erstat­tung über das Ein­satz­ge­schehen soll den Feu­er­wehr­angehörigen vor­be­halten bleiben, die damit beauf­tragt sind.

Er mahnte die Kom­man­danten ein­dring­lich, sich bei Einsätzen auf die im Feu­er­wehr­ge­setzt defi­nierten Kern­auf­gaben zu kon­zen­trieren und die Ein­satzkräfte nicht mit zusätzli­chen Tätig­keiten zu belasten.

Die Nach­wuchs- und Mit­glie­der­wer­bung muss wei­terhin einen hohen Stell­wert ein­nehmen. Mit Blick auf den demo­gra­phi­schen Wandel wird dies künftig noch viel mehr Bedeu­tung bekommen. Die Jugend­feu­er­wehren stellen dabei eine wich­tige Inves­ti­tion in die Zukunft dar, da sich der Großteil der Ein­satzkräfte aus den Jugend­ab­tei­lungen rekru­tiert.

Inzwi­schen sind 6 Lini­en­busse im Land­kreis mit einer Wer­be­be­kle­bung unter­wegs.Gall nutzte die Ver­an­stal­tung um den im Herbst dazu­ge­kommen Unter­nehmen, es sind dies die Firmen Ruoff aus Neu­en­stadt a.K., Zart­mann aus Neckar­sulm und Zügel aus Wüstenrot, für ihre Part­ner­schaft zu danken. Es ist nicht alltätglich, dass Bus­un­ter­nehmen die Wer­beflächen kos­tenlos zur Verfügung stellen. Zum Dank ver­lieh er jedem Unter­nehme das Förder­schild „Partner der Feu­er­wehr“

In ihrem Jah­resrückblick konnte Frau­en­spre­cherin Ste­fanie Göttert wie­derum von zahl­rei­chen Aktivitäten berichten. Im Mai gab es in Korn­west­heim einen Work­shop Biogas – Pho­to­vol­taik - Strahl­rohr­trai­ning und e-mobilität. Im April wird es einen Work­shop Tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung geben. Auf Grund der hohen Nach­frage wird im Herbst noch einen Wie­der­ho­lungs­termin folgen.

Alters­ob­mann Rein­hold Korb berichtet vom Aus­flug nach Rothen­burg o.T. und warf seinen Blick auch schon auf den diesjährigen Aus­flug, der die Kame­raden nach Mann­heim führen wird.