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Grundschule zu Besuch bei der Feuerwehr

Schwaigernvon Timo Schweizer, Feuerwehr Schwaigern

Bei nass­kaltem Schmud­del­wetter trafen fast 20 Kinder der 4. Grund­schul­klasse aus Schwai­gern-Mas­sen­bach im Feu­er­wehr­haus der Mas­sen­ba­cher Abtei­lung ein. Als jeder seinen Platz im Schu­lungs­raum gefunden hatte wurde die Gäste vom frisch­ge­ba­ckenen Abtei­lungs­kom­man­dant Dominik Glas­brenner herz­lich begrüßt. Er gab einen kurzen Über­blick über den Ablauf des Vor­mit­tags bekannt und stellte seine Helfer vor.

Nach einem theo­re­ti­schen Teil, in dem einiges rund um die Sache Feu­er­wehr berichtet wurde, folgte ein Hörspiel. Auf­merksam und inter­es­siert hörten die Grundschüler dem kleinen Hörspiel zu , in dem das rich­tige absetzen eines Not­rufes sowie der Ablauf eines Brand­ein­satzes behan­delt wurde. Danach durften sich die Mädchen und Jungen einen Kurz­film anschauen , der ver­deut­licht wie schnell sich ein Brand aus­breiten kann und welche Gefahren auch für Feu­er­wehr­leute bestehen können. Es wurde ruhig im Klas­sen­zimmer und die Schüler waren beein­druckt. Hier wurde jedem klar wie wichtig ein Rauch­melder ist und das dieser auch leben retten kann.

Nun wurden die Feu­er­wehr`ler mit etli­chen Fragen bom­bar­diert. Aber auch die Schüler durften ihr Wissen unter Beweis stellen und haben einmal mehr ver­deut­licht das der Klas­sen­lehrer Hr. Rauscher die Klasse aus­ge­zeichnet auf den Besuch ein­ge­stellt hatte. Was gehört alles zu einer Schutz­ausrüstung eines Feu­er­wehr­mannes? Die Schüler konnte den Feu­er­wehr­helm , die Hand­schuhe , die Feu­er­wehr­jacke, und die Über­hose samt Stiefel begut­achten.

Anschließend wurde Feu­er­wehr­mann Sebas­tian Betz nach und nach mit einem Atem­schutzgerät ausgerüstet und ein­satz­fertig gemacht. Die Kinder konnten nun ver­stehen, dass ein Ein­satz unter Atem­schutz Schwerst­ar­beit ist. Inter­es­siert wurden alle Ausrüstungs­ge­genstände begut­achtet.

Nach soviel Inter­es­santem, folgte im Anschluss eine Pause in der den Schülern eine But­ter­brezel und eine Fanta gereicht wurde.

Als sich alle Grundschüler gestärkt hatten, wurde das Wetter fast wie auf Bestel­lung besser und es stand dem prak­ti­schen Teil auf dem Hof nichts mehr im Weg. Zuerst wurde der Schul­klasse das Feu­er­wehr­auto und sämtliche Ausrüstungs­ge­genstände gezeigt und erklärt. Auch hier waren wieder einige Fragen zu beant­worten.

Danach wurde den Besu­chern die Hand­ha­bung eines Feuerlöschers erklärt. Nun durfte der Klas­sen­lehrer beginnen einen Holz­stapel mit einem Pul­verlöscher abzulöschen. Nach und nach durften die Schüler selbst einmal zur Tat schreiten bis der Feuerlöscher leer und das kleine Feuer in die Knie gezwungen wurde. Mit der Kübel­spritze wurden den letzten Glut­nes­tern der Garaus gemacht.

Als Höhepunkt und auch gleich­zeitig als Abschluss wurde eine Fett­ex­plo­sion demons­triert. Abtei­lungs­kom­man­dant Dominik Glas­brenner erklärt nun­mehr was jetzt im Ein­zelnen pas­sieren wird. Erstaunt schauten sich die Schüler an wie sich der Feu­er­ballon in den Mas­sen­ba­cher Himmel schraubte. Spätestes jetzt hatte jeder Ver­standen warum man einen Fett­brand nie­mals mit Wasser löschen darf.

Unter den Eindrücken der Fett­ex­plo­sion hieß es dann Abschied nehmen. Hier wurde die Gele­gen­heit nicht versäumt um noch einmal die Wer­be­trommel für die Jugend­feu­er­wehr in Schwai­gern zu rühren. Die Feu­er­wehr­frau Sabrina Brühl hatte kleine Geschenke der Feu­er­wehr vor­be­reitet die den Schülern diesen Vor­mittag versüßen sollten. Dominik Glas­brenner bedankte sich bei dem Klas­sen­lehrer Hr. Rauscher und seiner Schul­klasse für ihren Besuch. Ein wei­teres Dan­keschön ging an die Helfer der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr: Sabrina Brühl, Alex­ander Sinn, Sebas­tian Betz und Timo Schweizer, die sich an diesem Vor­mittag Zeit genommen hatten.

Ein kurz­wei­liger und inter­es­santer „Unter­richtstag zum Anfassen“ ging zu Ende und es wäre schön wenn die eine oder der andere gefallen an der Feu­er­wehr gefunden hätte und viel­leicht mal bei der Jugend­feu­er­wehr in Schwai­gern „rein­schnup­pern“ würde.