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Feuer im Rathaus!

Die Feu­er­wehr Neu­en­stadt probt im Jahr einige Male gemeinsam mit allen Abtei­lungen. Im Juli war nun das Rat­haus in der Kern­stadt das gemein­same Übungs­ob­jekt der Abtei­lungen Neu­en­stadt, Cle­ver­sulz­bach und Stein/Kochertürn.

Ange­nommen wurde hierbei das sich in der Tief­ga­rage und im Heiz­raum des Rat­hauses ein Brand, ver­ur­sacht durch Repa­ra­tur­ar­beiten, wel­cher über den Auf­zugs­schacht nach oben zieht. Zu allem Über­fluss findet im Trau­zimmer im zweiten Ober­ge­schoss auch noch eine Hoch­zeit statt.

Wie es in der Alarm- und Ausrückord­nung für dieses Objekt vor­ge­sehen ist wird hier zuerst der Löschzug aus Neu­en­stadt bestehend aus Kom­man­do­wagen, zwei Hil­fe­leis­tungslöschgrup­pen­fahr­zeugen und der Dreh­leiter alar­miert.

Direkt nach Ein­treffen der Abtei­lung Neu­en­stadt wurde mit beiden Löschfahr­zeugen begonnen den Brand­herd in der Tief­ga­rage abzulöschen. Zeit­gleich ver­an­lasste Ein­satz­leiter Tobias Schaf­froth die Nach­alar­mie­rung der Abtei­lungen Cle­ver­sulz­bach mit dem Trag­kraft­sprit­zen­fahr­zeug – Wasser und der Abtei­lung Stein / Kochertürn mit ihren beiden Löschgrup­pen­fahr­zeugen. Im Gebäude selbst wurden noch vier Per­sonen ver­misst. Die Dreh­leiter aus Neu­en­stadt über­nahm direkt die Men­schen­ret­tung im Trau­zimmer durch ein Außenfenster. Direkt nach dem Ein­treffen der Abtei­lungen aus Stein und Cle­ver­sulz­bach konnte ein zweiter Angriff durch das Bürgerbüro gestartet werden und die ver­missten Per­sonen im Aufzug, Balkon und dem Trep­pen­haus sicher ins Freie geleitet werden um hier dem Ret­tungs­dienst überg­eben zu werden. Auch die Person welche sich noch im Trau­zimmer befand konnte durch die Dreh­leiter sicher wieder auf „sicheren Boden“ gebracht werden. Um den Ein­satz zu steuern und zu koor­di­nieren wurde wieder eine Führungs­gruppe ein­ge­setzt welche den Funk­ver­kehr mit­zeich­nete und ein genaueres Lage­bild erstellte.

Nach dem absu­chen des gesamten Gebäudes und dem löschen des Schad­feueres konnte „Feuer schwarz“ gegeben werden.

In der anschließenden Übungs­be­spre­chung zeigten sich sowohl die „Übungs­planer“ Andreas Küstner und Jochen Schuster wie auch Kom­man­dant Hartmut Schaf­froth zufrieden mit dem Ein­satz­ab­lauf.

Sinn und Zweck dieser gemein­samen Übungen, welche vier Mal im Jahr statt­finden“ ist es den Ablauf auch Abtei­lungsüberg­rei­fend einzuüben wie auch die Ein­satz­lei­tung auf Lagen vor­zu­be­reiten in wel­chen mehr als ein Löschzug zum Ein­satz kommt.