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Fast 400 Meter Höhenunterschied bei Ausflug von Feuerwehr und DRK

Gemmingenvon Simon Ebert, Feuerwehr Gemmingen

Am Sonntag, 24. Juni führte die Feu­er­wehr Gem­mingen und der DRK Orts­verein Gem­mingen wieder einen gemein­samen Jah­res­aus­flug durch.

Besetzt mit 39 Per­sonen fuhr der Bus an diesem Morgen gegen 8:00 Uhr in Rich­tung Bad Fried­richs­hall los. Ziel war das dor­tige Salz­berg­werk. Nach einer kleinen Stärkung erfolgte für die Teil­nehmer die Fahrt in 180 Meter Tiefe. Auf einem 2,5 Kilo­meter langen Rund­gang erhielten sie von einem ehe­ma­ligen Mit­ar­beiter im Salz­berg­werk u.a. Ein­blicke in die Ent­ste­hung des Salzes und seinen Abbau im Laufe der Jahr­zehnte. Zu sehen waren hier ver­schie­dene Maschinen und Geräte, die damals und teil­weise auch heute noch beim Salz­abbau ver­wendet werden. Nachdem alle nach der ca. zwei­ein­halbstündigen Führung wieder Tages­licht erblickten, führte die Fahrt weiter nach Neu­en­stadt zum Mit­tag­essen.

Am Nach­mittag stand die Besich­ti­gung des Wind­parks „Harthäuser Wald“ auf dem Pro­gramm. Mit ins­ge­samt 18 Wind­kraft­an­lagen betreibt die ZEAG hier den größten Wind­park in Baden-Württem­berg. In Bei­sein eines ZEAG-Mit­ar­bei­ters bestand hier die Möglich­keit ein Windrad von innen anzu­schauen. Der Fach­mann erläuterte bei­spiels­weise den Bau und den Betrieb der Wind­kraft­an­lage und beant­wor­tete zahl­reiche Fragen der Aus­flug­s­teil­nehmer. Die Nabenhöhe eines Wind­rades liegt bei ca. 150 Meter. Zählt man noch die Länge eines Rotor­blattes von ca. 56 Metern hinzu, ergibt sich eine Gesamthöhe der Anlage von ca. 207 Metern.

Anschließend folgte die Wei­ter­fahrt nach Möckmühl als letzte Sta­tion des Aus­fluges. Hier bestand eigenständig die Möglich­keit, sich die Alt­stadt anzu­schauen oder auch ein­fach nur gemütlich ein Eis zu essen oder Kaffee zu trinken.

Gegen 19:30 Uhr ging der sehr inter­es­sante und abwechs­lungs­reiche Aus­flug mit der Rückkunft in Gem­mingen zu Ende.