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Familientag der Feuerwehr Lauffen

Lauffen a.N.von Michael Kenngott, Feuerwehr Lauffen a.N.

„Warum in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah“ - Unter diesem Motto ver­an­stal­tete die Feu­er­wehr Lauffen einen Fami­li­entag, daheim in der schönen Weinbau- und Hölder­lin­ge­burts­stadt am Neckar.

Nach einem leckeren Frühstücks­buffet ging es dann mit den beiden Stadtführern Klaus Koch und Andrea Täschner alias „Stadtbüttel Hil­lers Loui“ zu Fuß auf die Erkun­dungs­reise zu den Sehenswürdig­keiten und in die Geschichte der Stadt Lauffen. Der Weg führte die beiden Gruppen in das Dorf mit dem Stadt­graben und den Kel­lern, der Regis­win­dig­kirche und dann über die Rat­haus­burg auf der Nach­ti­gal­len­insel in das his­to­ri­sche Städtle mit dem alten Gefängnis, dem Alten Heil­bronner Tor und dem Neuen Heil­bronner Tor, wel­ches noch mit seiner rund 15 Meter starken Stadt­mauer bewohnt wird. Hier einen beson­deren Dank an Herrn Däuble, wel­cher der Feu­er­wehr einen Ein­lass in seine Wohnräume und den wun­der­baren Garten auf der Stadt­mauer gewährt hat. Neben dem berühmten Fried­rich Hölderlin, der in Lauffen geboren ist, kann Lauffen auch auf wei­tere Per­sonen mit geschicht­li­chem Hin­ter­grund stolz zurückbli­cken. So ist z.B. Oskar von Miller zu nennen, wel­cher im Jahr 1891 anlässlich der Inter­na­tio­nalen Elek­tro­tech­ni­schen Aus­stel­lung in Frank­furt die erste Dreh­stromübtra­gung über lange Stre­cken, von Lauffen am Neckar nach Frank­furt durchführte.

Nach rund drei Stunden Stadt­tour, war­tete in der Feu­er­wehr bereits das nächste High­light. Mar­lene Pfohe erfreute mit ihrem Team die Wan­derer mit einem leckeren Essen „Brasil am Spieß“. Mit einem sechsgängigen Menü vom Grill, wel­ches nach bra­si­lia­i­ni­scher Art direkt am Tisch, vom Spieß auf den Teller ser­viert wird, konnten sich alle wieder stärken und den Abend gemütlich aus­klingen lassen.