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Einsatzübung der Feuerwehren Neckarbischofsheim und Untergimpern mit dem Wasserförderungszug Bad Rappenau

Als außergewöhnlich in vie­lerlei Hin­sicht präsen­tierte sich die Ein­satzübung der Feu­er­wehren Neckar­bi­schofs­heim und Unter­gim­pern mit dem Was­serförde­rungszug Bad Rap­penau beim Geflügelhof Funck - Unter­bie­gelhof bei Unter­gim­pern.

Außergewöhnlich des­halb, weil das Anwesen poli­tisch dem Bad Rap­pen­auer Orts­teil Bab­stadt und dem Land­kreis Heil­bronn zuge­ordnet ist, die not­wen­dige Löschwas­ser­ver­sor­gung jedoch aus­schließlich aus dem Neckar­bi­schofs­heimer Orts­teil Unter­gim­pern im Rhein-Neckar-Kreis möglich ist. Ungewöhnli­cher­weise bezieht sich auch noch die Haus­an­schrift auf Neckar­bi­schofs­heim. Vor diesem Hin­ter­grund haben die betei­ligten Wehren über Kreis­grenzen hinweg eine Zusam­men­ar­beit ver­ein­bart, die im Ein­satz­fall dem tra­di­ti­ons­rei­chen Geflügelhof eine zuverlässige Löschwas­ser­ver­sor­gung gewährleistet.

Dem ange­nom­menen Brand in einem Nebengebäude rückten die Wehren aus Neckar­bi­schofs­heim, Unter­gim­pern und Bab­stadt zu Leibe. Die Löschwas­ser­be­reit­stel­lung gewährleis­tete der Was­serförde­rungszug mit einer 1665 Meter langen Schlauch­lei­tung und fünf Verstärker­pumpen. Gleich­zeitig nutzte die Unter­kreisführungs­gruppe Waib­stadt (Rhein-Neckar-Kreis) das Sze­nario für eine Übungs­ein­heit und unterstützte die örtliche Ein­satz­lei­tung, die in diesem Fall - auch außergewöhnlich - bei der Feu­er­wehr Neckar­bi­schofs­heim lag. Bei tatsächli­chen Einsätzen fiele der Unter­bie­gelhof in den Ver­ant­wor­tungs­be­reich der Feu­er­wehr Bad Rap­penau und deren Führungskräfte. In dieser Übung lagen die Prioritäten aller­dings bei der Was­ser­ver­sor­gung und der Kom­mu­ni­ka­tion der Wehren über die Kreis­grenzen hinweg. 1975 war der Geflügelhof Funck von einem Großbrand heim­ge­sucht worden, bei dem tau­sende Lege­hennen den Tod fanden.