QR-Code zur Seite

Einsatzspektrum stellte wiederum große Herausforderungen an die Wehr

Möckmühlvon Bernhard Vetter, Feuerwehr Möckmühl

Von einem wie­derum ereig­nis­rei­chen Feu­er­wehr­jahr berich­teten Kom­man­dant Uwe Thoma für die Gesamt­wehr und die Abtei­lung Möckmühl, sowie Frank Bareiß (Bit­tel­bronn), Tim Röcker (Korb), Eber­hard Thierl (Ruchsen) und Ralf Wat­ten­berg (Züttlingen) im Rahmen der Haupt­ver­samm­lung der Feu­er­wehr Möckmühl.

115 Alar­mie­rungen mit 2.377 Ein­satz- und 4.044 Übungs­stunden, das ist die Bilanz, die Thoma in seinem Jah­res­be­richt zog. Bei den Einsätzen wurden 11 Per­sonen aus lebens­be­droh­li­chen Situa­tionen gerettet, 5 Per­sonen konnten nur noch tot geborgen. Die ent­stan­denen Sachschäden sum­mierten sich auf ins­ge­samt mehr als 800.000 Euro.

Das Ein­satz­spek­trum stellte die ins­ge­samt 163 aktiven Feu­er­wehr­angehörigen, davon 12 Frauen, wie­derum vor große Her­aus­for­de­rungen. Neben 14 Brandfällen musste in 62 Fällen tech­ni­sche Hilfe bei 13 Ver­kehrsunfällen, 5 Per­sonen- und 3 Tier­ret­tungen, bei Türöffnungen, Ölspuren sowie Wasser- und Sturmschäden geleistet werden. Hinzu kamen 39 Fehl­alar­mie­rungen, in erster Linie ver­ur­sacht durch Brand­mel­de­an­lagen.

In Bit­tel­bronn bezog die Abtei­lung im Dorf­ge­mein­schafts­haus neue Räumlich­keiten. Bei dessen Bau enga­gierten sich die Feu­er­wehr­leute mit ins­ge­samt ca. 1.600 ehren­amt­li­chen Arbeits­stunden. In Züttlingen gab es nach über 25 Jahren einen Führungs­wechsel. Abtei­lungs­kom­man­dant Rudolf Essig gab sein Amt ab, als Nach­folger wurde Ralf Wat­ten­berg gewählt.

Bürger­meister Ulrich Stammer dankte den Feu­er­wehr­angehörigen für deren Enga­ge­ment. „Die Feu­er­wehr ist für mich eine Erfolgs­ge­schichte. Neben den Einsätzen unterstützt sie die Stadt in vielfältiger Weise.“ Auf­grund dessen, dass 65 Einsätze tagsüber anfielen, ist es für Stammer ein Muss, die Tagespräsenz auch in Zukunft auf­recht zu erhalten. Hierzu ist die Unterstützung sei­tens der Arbeit­geber wichtig, die Feu­er­wehr­angehörige während der tagsüber anfal­lenden Einsätze frei­stellen müssen.

Um den erfor­der­li­chen Nach­wuchs zu gewinnen und für die Feu­er­wehr zu begeis­tern, ist auch eine gute Nach­wuchs­ar­beit erfor­der­lich. Sascha Vetter (Möckmühl) und Rene Wat­ten­berg (Züttlingen) berich­teten über die vielfältigen Aktivitäten in den Jugend- und Kin­der­ab­tei­lungen, um die 44 Jungs und 14 Mädchen spie­le­risch an den aktiven Feu­er­wehr­dienst her­anzuführen.

Als Ver­treter des Kreis­feu­er­wehr­ver­bandes betonte dessen stell­ver­tre­tender Vor­sit­zende Martin Kuh­mann „Die Jugend­be­treuer haben bei der Nach­wuchs­ar­beit eine wich­tige Funk­tion, hierfür mein beson­derer Dank für dieses Enga­ge­ment.“ Kuh­mann hob zudem die große Belas­tung, ins­be­son­dere bei schwie­rigen Einsätzen hervor. „Kame­rad­schaft wie hier in Möckmühl, ist die Vor­aus­set­zung für gute Zusam­men­ar­beit und gegen­sei­tiges Ver­trauen.“

Mit der Ehren­nadel des Kreis­feu­er­wehr­ver­bandes für Ver­dienste im Feu­er­wehr­wesen zeich­nete Kuh­mann die beiden Ober­brand­meister Rudolf Essig und Hans-Jörg Stammer aus. Essig wurde für sein Enga­ge­ment als Züttlinger Abtei­lungs­kom­man­dant aus­ge­zeichnet. Stammer ist in Möckmühl seit 23 Jahren stell­ver­tre­tender Abtei­lungs­kom­man­dant und seit 15 Jahren stell­ver­tre­tender Kom­man­dant der Wehr.

Mit dem Feu­er­wehr­eh­ren­zei­chen des Landes in Bronze wurden Chris­tian Eller­brake (Ruchsen), Georg Geißler (Möckmühl), Michael Müller, Marc Rei­chert (beide Ruchsen), Conrad Rei­ners (Bit­tel­bronn) Tim Röcker (Korb), Michael Schwab (Züttlingen), Andreas Vogel (Ruchsen) und Nicole Willig (Korb) für ihren über 15-jährigen Feu­er­wehr­dienst aus­ge­zeichnet.