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DLRG Heinsheim tauft neues Rettungsboot

von Gabriele Schneider, HSt

Die Bad Rap­penau II hat einen Alukörper, 90-PS-Außenbord­motor, Sau­gan­schluss für eine Löschpumpe der Feu­er­wehr und kann einen Mensch lie­gend trans­por­tieren. Es ist auch bei Strömung, starkem Hoch­wasser und Treibgut ein­setzbar. Durch die geringe Kielhöhe kann es in Nied­rig­wasser fahren.

Gekauft haben die Heins­heimer das gute Stück bei der der DLRG Leimen, wo es seit 2003 im Ein­satz war. Der Verein musste die Anschaf­fung selbst finan­zieren. Vor­sit­zende Saskia Krug­mann bezif­ferte die Kosten für Erwerb und Mate­rial auf 10.000 Euro, hinzu kam viel Eigen­leis­tung, etwa das Abschleifen, Lackieren und Folieren.

In einem Got­tes­dienst stellten der evan­ge­li­sche Pfarrer Daniel Fritsch und sein katho­li­scher Kol­lege Vin­cent Pad­in­jara­kadan das Boot „unter den Schutz Gottes“, so Pad­in­jara­kadan, der es mit Weih­wasser seg­nete. Fritsch lobte die Arbeit der DLRG: „Wenn wir aufs Wasser gehen, liegt unser Leben in der Hand der Natur.“ Vesa­li­us­klinik-Ver­wal­tungs­leiter Chris­tian Fenzel taufte anschließend das Boot, indem er Sekt darauf versprühte. Die Vesa­li­us­klinik ist Pate und größter Förderer der DLRG-Gruppe.

Im Moment ist weiter die Bad Rap­penau I im Ein­satz, das größere Boot steht noch in einer Scheune in Sie­gels­bach. Oberbürger­meister Hans Heri­bert Blättgen betonte die Wich­tig­keit des Stand­orts am Neckar: „Wir arbeiten gemeinsam daran, haben wohl auch eine Lösung gefunden“, näher wollte er sich aber nicht dazu äußern.

Bild: Die Lebens­retter aus Heins­heim haben ein neues Ret­tungs­boot. die Bad Rap­penau II wurde am Wochen­ende fei­er­lich getauft. (Foto: Gabriele Schneider)