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Die Feuerwehr im Home-Office

Beilsteinvon Mario S, Feuerwehr Beilstein

Die beson­deren Umstände der Kon­takt­be­schränkung im Zuge der Corona-Krise macht es auch den frei­wil­ligen Feu­er­wehren unmöglich, den so wich­tigen Übungs­dienst durchzuführen. Aber warum unmöglich? Firmen schi­cken ihre Mit­ar­beiter ins Home-Office, Schulen und Hoch­schulen bieten digi­talen Unter­richt an und pfif­fige Unter­nehmer und Gas­tro­nomen halten ihren Betrieb mit krea­tiven Lösungen eini­germaßen am Laufen.

Des­halb hat sich die frei­wil­lige Feu­er­wehr Beil­stein dazu ent­schieden nun einen digi­talen Übungs­dienst durchzuführen. In einem Test­lauf fanden sich einige Kame­raden über die Platt­form Zoom in einem digi­talen Kon­fe­renz­raum zusammen.
Am anderen Ende der Lei­tung, in der Fahr­zeug­halle des Gerätehauses, refe­rierte der Kom­man­dant Bernd Kir­cher über die Viel­falt, sowie die rich­tige Hand­ha­bung der persönli­chen Schutz­ausrüstung, um sich und vor allem andere vor den SARS-CoV-2-Viren zu schützen. Die Bot­schaft ist klar, vor­rangig gilt es Kame­raden, Mitbürger und Pati­enten im Ein­satz­fall zu schützen.

Nach dem erfolg­rei­chen Test sollen in naher Zukunft wei­tere digi­tale Übungs­abende statt­finden. Dort wird als Nächstes die Gerätekunde des neuen HLF 20 durch­ge­nommen, denn Still­stand bedeutet Rückschritt. Und da die Übungen auch essen­ziell für den Ein­satz­dienst sind, gilt es hier einen Rückschritt möglichst zu ver­meiden, des­halb sind auch die Feu­er­wehr­frauen und -männer aus Beil­stein gewillt diese doch ungewöhnliche Maßnahme so lange wie nötig durchzuführen.

Jedoch hofft jeder auf eine bal­dige Rückkehr zur Nor­malität, denn genauso wichtig wie die Übungen für die Einsätze sind, ist die Gesel­lig­keit unter­ein­ander wichtig für die Kame­rad­schaft.