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Daniel Ehmer ist der neue Feuerwehrkommandant in Abstatt

Abstattvon Linda Möllers, HSt

Kom­man­dant Rüdiger Rudolph kan­di­diert nach fünf Jahren Dienst schweren Her­zens nicht mehr. Er habe das zeit­liche Pensum nicht mehr erfüllen können.

Nach fünf Jahren nahm Rüdiger Rudolph Abschied vom Amt des Kom­man­danten der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr - schweren Her­zens, wie er im Gespräch mit der Stimme zugibt. Bei der Jah­res­haupt­ver­samm­lung stand er nicht mehr zur Wie­der­wahl. Während seiner Zeit als Kom­man­dant habe er vor allem für den Zusam­men­halt und die Kame­rad­schaft in der Feu­er­wehr gekämpft. „In all dem steckt viel Herz­blut“, sagte Rudolph.

Als Haus­meister der Gemeinde nicht genug Zeit

Doch als Haus­meister bei der Gemeinde Abstatt werde ihm - trotz vieler Gespräche mit der Ver­wal­tung - nicht die Möglich­keit gegeben, das zeit­liche Pensum als Feu­er­wehr­kom­man­dant zu erfüllen. Rat­haus­chef Klaus Zenth wollte sich dazu auf Stimme-Nach­frage nicht äußern. „Ich bedauere, dass Sie aufhören“, sagte er in seinem Grußwort an Rudolph gewandt. Die gute Stim­mung der Kame­raden spreche für eine gute Führung. Zenth bedankte sich außerdem für die gute Zusam­men­ar­beit.

Rudolph schloss seine Dienst­zeit mit dem Dank an seine Mit­streiter und an die Gemein­de­ver­wal­tung. Seine Kame­raden ergriffen das Wort: „Ich bedauere, dass sich Rüdiger nicht mehr zur Wahl stellt. Er hatte immer ein offenes Ohrfür neue Ideen und war stets bereit, uns zu unterstützen. Mir persönlich war er ein wich­tiger mora­li­scher Rückhalt. Rüdiger, ich danke dir für diese Zeit“, sagte Jugend­wart Rinaldo Dirl am Ende seines Berichts.

Ein Lie­ge­stuhl als Abschieds­ge­schenk

Alters­ab­tei­lungs­leiter Peter Pfeffer dankte Rudolph für den „wirk­lich sehr guten Job“, den er geleistet habe. Bei alldem ließ sich Rudolphs­eine Gefühle nicht ansehen. Als ihm die Wehr­leute zum Abschied einen Lie­ge­stuhl in den Farben der Feu­er­wehr­montur über­rei­chen, war ihm die Freude anzu­sehen.

Rudolphs Nach­folger ist Daniel Ehmer. Der 33-Jährige, der seit 13 Jahren als Kas­sier bei der Feu­er­wehr tätig ist, wurde mehr­heit­lich mit 45 von 54 Stimmen zum neuen Kom­man­danten gewählt. Seine Kas­sen­auf­gabe wird neu ver­geben. Daniel Ehmer: „Wir wollen das wei­terführen, was Rüdiger auf­ge­baut hat.“ An Ehmers Seite fun­gieren Peter Keck und Mat­thias Raum als Stell­ver­treter - der Posten wurde auf zwei Stellen erwei­tert. Ein­heit­lich im Amt bestätigt wurde Peter Pfeffer als Leiter der Alters­ab­tei­lung, Stell­ver­treter Werner Härle mehr­heit­lich mit 15 von 16 Stimmen.

Das Feu­er­wehr­jahr 2019 in Abstatt

112 Angehörige zählt die Feu­er­wehr Abstatt der­zeit - 71 Aktive, 13 Jugend­liche, 28 Alters­ka­me­raden. 2019 wurden bei 71 Einsätzen 2565 Stunden geleistet (1784 Übungs­stunden). Es gab eine Neu­ein­stel­lung. Aus der Jugend­ab­tei­lung wech­selten sieben Mit­glieder in die Abtei­lung der Aktiven. Für den aktiven Dienst wurden geehrt: Rind­aldo Dirl, Kai Rudolph (15 Jahre), Jörg Krause, Uwe Meisner, Michael Michel­felder (25 Jahre) und Hartmut Plötz (40 Jahre).