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Berufsfeuerwehr Heilbronn startet Grundausbildung unter verschärften Bedingungen

Heilbronnvon Feuerwehr Heilbronn

Einen ziem­lich holp­rigen Start musste die Grund­aus­bil­dung für Nach­wuchskräfte der Berufs­feu­er­wehr in diesem Jahr auf­grund der Corona-Pan­demie hin­legen. Als Grund­satz für die Aus­bil­dung gab es zwei Her­aus­for­de­rungen zu bewältigen. Zum einen die Ein­hal­tung der Infek­ti­ons­schutz­richt­li­nien und die Auf­recht­erhal­tung der Ein­satzfähig­keit der Feu­er­wehr. Um die Feu­er­wehr-Infra­struktur nicht zu gefährden musste jeg­li­cher Kon­takt zum Per­sonal auf der Haupt­feu­er­wache ver­mieden werden.

Des­halb star­teten die Anwärter aus Heil­bronn, Reut­lingen sowie der Werk­feu­er­wehr AUDI AG auf dem Übungsgelände der Feu­er­wehr Heil­bronn im Indus­trie­ge­biet „Böllinger Höfe“. Durch eine ent­spre­chende Anord­nung der Tische im Aus­bil­dungs­con­tainer konnten die Sicher­heitsabstände zwi­schen den Teil­neh­mern gewährleistet werden. Leider zeigte sich jedoch schnell, dass diese Lösung nicht optimal war.

Mit den in der Fol­ge­woche noch hin­zu­kom­menden Teil­neh­mern der Berufs­feu­er­wehr Pforz­heim wäre der Lehr­gang auf 14 Mann ange­wachsen und die Räumlich­keiten unter den gege­benen Bedin­gungen zu eng geworden. Des­halb ent­schied man sich das Vor­haben abzu­bre­chen und „Home­schoo­ling via Cloud“ durchzuführen, bis eine bes­sere Alter­na­tive gefunden war.

Glückli­cher­weise konnte schnell eine per­fekte Lösung in der zur­zeit unge­nutzten Böllin­ger­tal­halle im Stadt­teil Biberach gefunden werden. Mit etwas Auf­wand zum Mega­un­ter­richts­raum umfunk­tio­niert, eig­nete sich die Mehr­zweck­halle auf­grund ihrer Dimen­sionen per­fekt zur Ein­hal­tung aller Corona-Sicher­heits­vor­gaben. Vor­bild­liche Unterstützung auf ganzer Linie erhielt die Feu­er­wehr von Beginn an durch den zuständigen Haus­meister, der immer ein offenes Ohr für die Belange des Lehr­ganges hatte.

Für die Aus­bil­dungsblöcke steu­erte die Berufs­feu­er­wehr Pforz­heim Schutz­masken in aus­rei­chender Anzahl für jeden Teil­nehmer bei. Durch strikte Hygie­ne­re­geln und einer Tra­ge­pflicht von Masken wie z.B. auch bei Fahrten mit Ein­satz­fahr­zeugen und Übungen mit trag­baren Lei­tern wurden die höchstmögli­chen Maßnahmen zur Ver­rin­ge­rung des Anste­ckungs­ri­sikos ergriffen. Den Teil­neh­mern wurden darüber hinaus klare Ver­hal­tens­re­geln für den dienst­li­chen, aber auch pri­vaten Bereich an die Hand gegeben, um den Lehr­gang auch aus Eigen­in­ter­esse nicht zu gefährden.

Ständige Ände­rungen und Umpla­nungen auf­grund der vielen Auf­lagen und Ein­schränkungen for­dern das Aus­bil­der­team aktuell zusätzlich. Von langer Hand geplante Son­der­aus­bil­dungen die trotz ange­ord­neter Schutzmaßnahmen nicht hin­rei­chend sicher durchgeführt werden können müssen auf unbe­stimmte Zeit ver­schoben werden. Allen Hürden zum Trotz wird den­noch das Ziel ver­folgt den Teil­neh­mern essen­zi­elles Wissen zu ver­mit­teln und die Grund­aus­bil­dung im zeit­li­chen Rahmen mit Erfolg abzu­schließen.