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Beilsteiner Feuerwehr: Tagsüber wird jedes Mitglied gebraucht

Beilsteinvon Wolfgang Seybold, HSt

Die Frei­wil­lige Feu­er­wehr rückte im ver­gan­genen Jahr zu 37 - zum Glück wenig spek­takulären - Einsätzen aus. Bei den Alar­mie­rungs­zeiten ist aller­dings ein neuer Trend abzu­lesen.

Bei der Haupt­ver­samm­lung der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Beil­stein gab Kom­man­dant Bernd Kir­cher einen Rückblick auf die Aktivitäten im ver­gan­genen Jahr. Im Feu­er­wehr­haus waren nahezu alle Kame­raden anwe­send. Das sind in der Ein­satz­ab­tei­lung 67 Männer und Frauen. Die Alters­ab­tei­lung hat einen Stand von 22 Kame­raden.

Der Per­so­nal­stand gegenüber dem Vor­jahr hat sich um zwei Kame­raden ver­rin­gert. Bei der Jugend­feu­er­wehr üben elf Jungen und Mädchen das Löschen und Kno­tenknüpfen. Zu 37 Einsätzen mussten die Flo­ri­ansjünger der Lang­hans­stadt im Jahr 2017 ausrücken.

Not­rufe meist abends und nachts

Bei den Alar­mie­rungs­zeiten sei ein Trend abzu­lesen. Kir­cher stellte fest, dass die Not­rufe über­wie­gend in den Abend- und Nacht­stunden und ver­mehrt an den Wochen­enden erfolgten. „Das heißt aber, dass wir bei der Tagespräsenz jeden Feu­er­wehr­mann brau­chen“, fol­gerte er. Zum Bei­spiel sei bei Neu­ein­stel­lungen im Bauhof unbe­dingt auf eine Mit­glied­schaft bei der Feu­er­wehr hin­zu­wirken. Obwohl die Zusam­men­ar­beit mit den benach­barten Wehren sehr gut sei, sollten bei Tag­alarmen alle am Ort verfügbaren Kräfte zum Ein­satz kommen.

Im Berichts­jahr waren die Einsätze wenig spek­takulär. Von Ölspuren auf Straßen , kleinen Brände, tech­ni­sche Hil­fe­leis­tungen bei Ver­kehrsunfällen bis hin zu Woh­nungsöffnungen und Sicher­heits­wach­dienst beim Bot­t­wa­rtal-Mara­thon und beim Schmot­zigen Don­nerstag reichte die Band­breite.

Häufi­gere Einsätze nach Sturm

Her­vor­zu­heben sind die Einsätze bei den immer häufiger auf­tre­tenden starken Stürmen. So musste die Beil­steiner Wehr im Januar nach Söhlbach ausrücken, um her­unter gefal­lene Dach­ziegel zu ent­fernen. Im Oktober gab es einen Wind­bruch, der die Kreis­straße nach Pre­vorst ver­sperrte. Eine über­schwemmte Garage in der Obers­ten­felder Straße musste im April leer gepumpt werden. Bei den tech­ni­schen Hil­fe­leis­tungen war ein umgestürzter Traktor bei der Unteren Ölmühle eine Her­aus­for­de­rung.

An Aus- und Fort­bil­dungen nahmen etliche Feu­er­wehr­ka­me­raden teil. Lehrgänge zur Hand­ha­bung von Motorsägen für ange­hende Maschi­nisten und Fahr­zeugführer waren dabei. Bei den Wahlen wurden Maxi­mi­lian Pfi­zen­mayer und René Steiner in den Aus­schuss gewählt. Die Ver­samm­lung wählte Günter Wanner und Willy Weller als Kas­senprüfer.aber