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Aus Überzeugung im Ehrenamt

Bad Rappenauvon Nicole Theuer, HSt

Enga­gierte Bürger werden von der Stadt für ihren frei­wil­ligen Ein­satz aus­ge­zeichnet

Es ist gute Tra­di­tion in der Kur­stadt, dass ver­diente ehren­amt­lich enga­gierte Bürger im Rahmen einer Fei­er­stunde für ihren Ein­satz aus­ge­zeichnet werden. Zum Bei­spiel Walter Geml, der seit 45 Jahren in der Vor­stand­schaft der DLRG-Orts­gruppe Bad Rap­penau als Leiter des Bereichs Wirt­schaft und Finanzen agiert und dafür die Ehren­nadel des Landes Baden-Württem­berg erhielt. Ehren­me­daille Die Ehren­me­daille der Stadt Bad Rap­penau ging an Thomas Wachno, seit 25 Jahren Mit­glied bei der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr, und Axel Klum­bach, der der Ret­tungs­or­ga­ni­sa­tion seit 43 Jahren angehört und gemeinsam mit Wachno seit acht Jahren stell­ver­tre­tender Kom­man­dant der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Bad Rap­penau ist. Wachno erhielt zudem das Deut­sche Feu­er­wehr­eh­ren­kreuz in Bronze. „Wir wollen mit dieser Fei­er­stunde all den­je­nigen danken, die sich ehren­amt­lich für das Wohl ihrer Mitbürger ein­setzen, denn sie leisten einen großen Bei­trag dafür, dass Bad Rap­penau eine lebens- und lie­bens­werte Stadt ist und bleibt“, betonte Oberbürger­meister Sebas­tian Frei. „Sie haben Vor­bild­li­ches geleistet.“ Erst­mals in der Tra­di­tion des Ehren­amts­emp­fangs standen aus­schließlich ehren­amt­liche Ret­tungs­helfer auf der Bühne. „Wir sind gesegnet mit vielen ehren­amt­lich tätigen Men­schen“, so Frei, „wobei das Ehrenamt viele ver­schie­dene Formen kennt.“ Die Ret­tungskräfte hätten sich beson­dere Ein­satz­ge­biete für ihre ehren­amt­liche Tätig­keit aus­ge­sucht. „Sie setzen ihre Gesund­heit und ihr Leben zum Wohle anderer ein und können ihr ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment nicht planen.“ Frei nutzte die Gele­gen­heit auch, um eine Lanze für die Arbeit der Ret­tungskräfte zu bre­chen. „Die Ret­tungskräfte sehen sich ver­mehrt tätli­chen Angriffen aus­ge­setzt, werden bei ihrer Tätig­keit behin­dert.“ Auch die Anspruchs­hal­tung in der Bevölke­rung sei gestiegen.“ Frei kündigte außerdem eine wei­tere Stärkung des Ehren­amts in der Kur­stadt an. „Wir werden demnächst mit dem Forum Ehrenamt starten, um in einen regelmäßigen Aus­tausch mit den Ver­einen und Insti­tu­tionen zu kommen.“ Der erste Runde Tusch werde sich, so kündigte Frei an, mit dem Thema Kunst­ra­sen­platz beschäftigen. Freude Saskia Krug­mann, Vor­sit­zende der DLRG-Orts­gruppe, unter­strich, dass Geml das Ehrenamt aus Über­zeu­gung ausübe und oft das eigene Ich zurückstelle. Eine Eigen­schaft, die auch auf Klum­bach und Wachno zutreffe, wie Rein­hold Gall, Vor­sit­zender des Kreis­feu­er­wehr­ver­bandes, betonte. Er freue sich, dass er Kame­raden habe, die ihn für die Ehrung vor­ge­schlagen hätten, sagte ein sicht­lich bewegter Klum­bach. „Das ist für mich Dank und Aner­ken­nung für mein Enga­ge­ment und bestärkt mich darin, mein Enga­ge­ment wei­terhin fort­zu­setzen.“