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Architektenwettbewerb für Feuerwehrhaus

Schwaigernvon Stefanie Pfäffle, HSt

Wie soll das neue Feu­er­wehr­haus aus­sehen? Dafür schreibt Schwai­gern jetzt einen nicht­of­fenen Ideen- und Rea­li­sie­rungs­wett­be­werb aus.

Straffer Zeit­plan „Wir kommen bei dem Volumen nicht um einen EU-weiten Wett­be­werb herum“, erklärt Bürger­meis­terin Sabine Roter­mund. Im Juni 2019 soll der Auf­trag ver­geben werden. „Ein straffer Zeit­plan“, sagt Roter­mund, „aber wir wollen bald in die Rea­li­sie­rung kommen.“ Als neu­trale Wett­be­werbs­be­treuer werden Dirk Vogel aus Heil­bronn und Irene Sperl-Schreiber aus Stutt­gart ein­ge­setzt. Beide sind von der Archi­tek­ten­kammer Baden-Württem­berg zuge­lassen und beglei­teten bereits den Pla­nungs­wett­be­werb für den Rat­haus­anbau.

„Das Ergebnis kann sich ja sehen lassen“, befindet Rainer Dahlem (SPD), der daran erin­nert, dass man bei der Pla­nung daran denken müsse, dass auf der Fläche auch Platz für den Bauhof bleibt. „Man sollte die Feu­er­wehr so planen, dass in einigen Jahren auch noch Verände­rungen möglich sind.“

Funk­tion ist wichtig Man wisse ja nicht, ob man in 15 Jahren noch vier Abtei­lungen braucht und die Leute dafür hat. Bernd Mayer (LGU) ergänzt, dass es wich­tiger sei, ein funk­tio­nie­rendes Feu­er­wehr­haus zu haben als ein archi­tek­to­nisch auf­fal­lendes.

In der Okto­ber­sit­zung soll der Aus­lo­bungs­text vom Gemein­derat geneh­migt und der Wett­be­werb direkt im Anschluss EU-weit bekannt gemacht werden. Ende November werden aus der Gruppe der Inter­es­senten die Teil­nehmer ausgewählt. Bis 8. März 2019 haben sie dann Zeit, Pläne zu ent­wi­ckeln. Bis Freitag, 15. März, müssen die Wett­be­werbs­teil­nehmer ihr Modell abge­geben haben.

Jury Die Preis­ge­richts­sit­zung ist für Freitag, 5. April 2019.