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ANTS - Erweiterte Unterstützung bei Brandeinsätzen

Ellbachtalvon Roland Kress, Ellhofen

Zukunfts­ori­en­tiert gehen die Feu­er­wehren Ell­bachtal und Eber­stadt gemein­same Wege.

Mit dem Auf­stellen einer ANTS-Ein­heit (Atem­schutz-Not­fall-Trai­nierte-Staffel) unterstützen sich beide Feu­er­wehren gegen­seitig bei Brand­einsätzen, unabhängig zu bestehenden Ein­satz­mit­tel­ketten. Ab einer erhöhten Alarm­stufe kommt die Ein­heit auto­ma­tisch zum Ein­satz. Im Land­kreis Heil­bronn ist es in dieser Form die erste Koope­ra­tion. Ein ver­gleich­bares Pro­jekt gibt es im Land­kreis Lud­wigs­burg zwi­schen den Feu­er­wehren Sach­sen­heim, Sers­heim und Ober­ri­ex­ingen.

„Mit meinem Kol­legen Dirk Zim­mer­ling, bin ich schon länger in Kon­takt über eine soge­nannte Sicher­heits­staffel. Die inter­kom­mu­nale Zusam­men­ar­beit der ANTS-Truppen startet offi­ziell zum 01. August 2020“, infor­miert Ell­bachtal-Kom­man­dant Thomas Oeckler. Positiv sehen auch die Bürger­meister Björn Stein­bach aus Leh­ren­steins­feld und Ste­phan Fran­czak aus Eber­stadt die Koope­ra­tion. „Mann­schaften und Kame­raden ver­stehen sich. Die Zusam­men­ar­beit ist ein wich­tiger Sicher­heits­aspekt für die Feu­er­wehr und die Kame­raden“, zeigt sich Björn Stein­bach zufrieden. Ste­phan Fran­czak: „Es ist immer gut zu wissen, dass man nicht alleine auf sich gestellt ist“.

Die Auf­gabe der ANTS: ein­ge­setzte Atem­schutzträger, die in Not geraten, zu retten.

Hierzu besteht die Staffel aus sechs Ein­satzkräften. Neben Staf­felführer und Maschi­nist gehören vier Atem­schutzträger dazu. Man arbeitet autark und ist vor Ort keiner Ein­heit unter­stellt. Die ANTS kommt bei einem Atem­schutz­not­fall zum Ein­satz. Dann arbeiten alle Funk­tionen zusammen, alle vier Atem­schutzträger gehen gemeinsam vor. Die Auf­gaben sind im Team immer gleich ver­teilt. So ist ein struk­tu­riertes Arbeiten möglich. Die Mit­glieder haben eine zusätzli­chen Alarm-RIC und können geson­dert alar­miert werden.

„Mit der Tätig­keit in einer ANTS-Ein­heit ver­bes­sern die Feu­er­wehr­angehörigen zudem die all­ge­meinen Fähig­keiten im Bereich des Atem­schutzes. Beson­ders bei unüber­sicht­li­chen Ein­satz­stellen, Tief­ga­ragen oder einer größeren Anzahl ein­ge­setzter Atem­schutzkräfte kann eine Not­fall-Trai­nierte-Staffel von großer Bedeu­tung sein und leben retten“ ist sich Thomas Oeckler von der Wer­tig­keit der Truppe und von einer guten Zusam­men­ar­beit mit der Feu­er­wehr Eber­stadt über­zeugt.