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150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Oedheim 1866 - 2016

Oedheimvon Heinz Schmierer, Feuerwehr Oedheim

Fei­er­liche Enthüllung des neuen Gedenk­steins für ver­stor­bene Feu­er­wehr­ka­me­raden

Die Glo­cken der St. Mau­ri­tius-Kirche läuten ver­gan­genen Samstag den nächsten Höhepunkt zum 150-jährigen Jubiläum der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Oed­heim ein (nicht den gleich­zei­tigen Abstieg des VFB Stutt­gart aus der Bun­des­liga), die fei­er­liche Enthüllung und Weihe des neuen Gedenk­steins für die ver­stor­benen, ver­missten und gefal­lenen Feu­er­wehr­ka­me­raden der ver­gan­genen 150 Jahre auf dem Alten Friedhof in Oed­heim.

Die fast vollzählig ange­tre­tenen Feu­er­wehr­ka­me­raden und -kame­ra­dinnen in ihren neuen Uni­formen, die Kame­raden der Alters­ab­tei­lung und die Jugend­feu­er­wehr­leute sowie viele Oed­heimer Mitbürger bil­deten einen tollen Rahmen, als die Bläser­gruppe des Musik­ver­eins mit dem bewe­genden Stück „Näher mein Gott zu Dir“ die fei­er­liche Zere­monie eröffneten.

Oed­heims Ev. Pfar­rerin Bri­gitte Strobel und der Kath. Pfarrer Johny weihten mit ein­drucks­vollen Gebeten den Gedenk­stein, der nach der Seg­nung mit der nach­mit­tag­li­chen Sonne um die Wette strahlte. Nach „Ama­zing Grace“ der Bläser­gruppe zeigte sich Kom­man­dant Sven Kübler sehr erfreut, dass sich die Feu­er­wehr­ka­me­raden der Oed­heimer Feu­er­wehr für den Gedenk­stein als äußeres Zei­chen für das Gedenken an die vielen ver­stor­benen, gefal­lenen und ver­missten Feu­er­wehr­leute aus Oed­heim und Degmarn, aber auch für alle im Ein­satz für die Mit­men­schen und deren Hab und Gut ver­stor­benen Feu­er­wehr­ka­me­ra­dInnen in aller Welt ent­schieden haben. Er dankte der Gemeinde Oed­heim für den sehr schönen Platz auf dem Alten Friedhof ebenso wie Willi Faas und Franz Schuster für die Spende des Gra­nit­steins und dessen Erstel­lung. Die Kame­rad­schafts­kasse sowie wei­tere Spenden ermöglichten, dass der Gedenk­stein künftig ein Ort für das Toten­ge­denken wird, damit die ver­stor­benen Feu­er­wehr­ka­me­raden in Erin­ne­rung bleiben und nicht ver­gessen werden.

Zu „Ich hatte einen Kame­raden“ salu­tierten Kom­man­dant Sven Kübler und Ehren­kom­man­dant Franz Schuster nach dem Abstellen einer schönen Blu­men­schale durch die Feu­er­wehr­ka­me­raden und been­deten damit eine sehr ein­drucks­volle Zere­monie mit der Gewiss­heit, für die Zukunft einen schönen Platz für das Gedenken an ver­stor­bene Feu­er­wehr­leute geschaffen zu haben.

Geschlossen gingen die Feu­er­wehr­ka­me­raden und Gäste dann geschlossen zum nächsten Höhepunkt, dem Festakt in der Kochana. Aber dazu mehr in der kom­menden Woche.