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Wenn Spraydosen heiß werden

von Gustav Döttling, HSt

"Ohne unsere Frauen geht gar nichts." Abtei­lungs­kom­man­dant Harald Frech und seine Kame­raden von der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Ober­sulm, Abtei­lung Eschenau, wissen genau, was sie an ihren Hel­fe­rinnen beim jährli­chen Kir­schen­allee-Fest haben.

Kuchen backen, Ret­tich schneiden, Getränke aus­schenken, in allen Berei­chen der Fest­gastro­nomie helfen die Frauen ihren Männern bei der Durchführung des Eschen­auer Tra­di­ti­ons­festes. Seit 1969 hat es seinen festen Platz im Ober­sulmer Ver­an­stal­tungs­ka­lender.

Im Schatten der Schutzhütte und unter den schat­ten­spen­denden Kirschbäumen herrschte am Sonntag bei herr­li­chem Sommer- und Aus­flugs­wetter ein reger Fest­be­trieb.

Harald Frech und seine 40 Helfer waren mit der Reso­nanz beim Fest sehr zufrieden. Die Spe­zialitäten des Festes, Schachlik und Ret­tich, gelten inzwi­schen bei vielen Ober­sul­mern als Geheim­tipp.

Orgi­nalton Harald Frech: "Steaks und Hähnchen bekommt man auf jedem Fest, aber unser Schaschlik ist eine rich­tige Spe­zialität."

Fahrten mit dem Feu­er­wehr­auto für Kinder und eine ein­drucks­volle Vorführung über Gefahren im Haus­halt stießen bei den Fest­be­su­chern auf großes Inter­esse.

Wie gefährlich Spray­dosen sein können, wenn sie zu viel Hitze abbe­kommen, und das rich­tige Ver­halten bei Fett- und Staub­ex­plo­sionen zeigten der stell­ver­tre­tende Abtei­lungs­kom­man­dant Thomas Scholl und Maschi­nist Thomas Wetschei.

Beson­ders ein­drucks­voll war die Gewalt einer explo­die­renden Haar-Spray­dose, die mühelos zwei Back­steine durch die Luft wir­belte. Viel Wert legen die Feu­er­wehr­leute bei ihrem Fest darauf, dass man sich in Ruhe unter­halten kann. Des­wegen gab es nur leise Hin­ter­grund­musik.