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Weniger Geld für die Feuerwehren

von Redaktion HSt

Mit der Einführung der neuen Zuwen­dungs­richt­li­nien für die Feu­er­wehren (Z-Feu) im Land wälze die Lan­des­re­gie­rung wei­tere Kosten auf Städte und Gemeinden ab, schreibt der Ober­sulmer SPD-Land­tags­ab­ge­ord­nete Rein­hold Gall in einer Pres­se­mit­tei­lung. Ver­suche von SPD-Abge­ord­neten im Innen­aus­schuss, die geplanten Kürzungsmaßnahmen zu ver­hin­dern, seien von CDU und FDP über­stimmt worden.

Gall - er ist kom­mu­nal­po­li­ti­scher Spre­chers der SPD-Frak­tion - hat gefor­dert, die bis­he­rigen Fördersätze für die Beschaf­fung von Fahr­zeugen und Geräten auf dem bis­he­rigen Stand zu belassen und die damit ver­bun­denen Fest­beträge der gegenwärtigen Preis­ent­wick­lung anzu­passen. Die Fahr­zeuge und Gerätschaften der Feu­er­wehren würden zuneh­mend ver­alten und den heu­tigen Anfor­de­rungen nicht mehr genügen.

Das bringe erhöhte Risiken für die Bevölke­rung mit sich. Abge­lehnt habe die Regie­rungs­ko­ali­tion aus CDU und FDP auch die Auf­nahme von mobilen Übungs­an­lagen in den Förde­rungs­ka­talog. Die SPD-Anträge seien, so Gall, inhalt­lich von allen kom­mu­nalen Spit­zen­verbänden und dem Lan­des­feu­er­wehr­ver­band unterstützt worden. (red)

06.12.2003