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Verwendung von 2-Meter-Band-Handsprechfunkgeräten in Feuerwehrfahrzeugen

von Frank-Michael Fischer

Bei den Feu­er­wehren ist es üblich und ein­satz­tak­tisch sinn­voll, die 2-Meter-Band-Hand­sprech­funkgeräte auf der Anfahrt betriebs­be­reit zu halten um damit erste Anwei­sungen und Lage­mit­tei­lungen zu erhalten. Mit Aus­nahme von Ein­satz­leit­wagen geschieht dies häufig ohne Außenan­tenne. Im Zuge der Pro­ble­matik der Mobil­te­lefon-Ver­wen­dung in Fahr­zeugen wurde auch die Ver­wen­dung von 2-Meter-Hand­sprech­funkgeräten ohne Außenan­tenne im Innen­raum von Fahr­zeugen mit Her­stel­lern und anderen Sach­kun­digen erörtert.

Als Ergebnis ist fest­zu­halten, dass bei Fahr­zeugen, in deren Bedie­nungs­an­lei­tung die Ver­wen­dung von Mobil­te­le­fonen ohne Außenan­tenne ver­boten ist, dies auch für die Ver­wen­dung von Hand­sprech­funkgeräten gilt.

Bei Miss­ach­tung dieses Ver­botes kann es zu schweren Störungen der Fahr­zeug­elek­tronik (Motor- und Brem­sen­ma­nage­ment) kommen, die das Fahr­zeug in einen nicht mehr beherrsch­baren Fahr­zu­stand bringen. Um ent­spre­chende Beach­tung wird daher gebeten.

Daneben wird von Experten auch eine gesund­heit­liche Beeinträchti­gung der Fahr­zeug­be­sat­zungen durch die Funk­wellen nicht aus­ge­schlossen. Sollen Hand­sprech­funkgeräte aus dem Innen­raum von Feu­er­wehr­fahr­zeugen heraus betrieben werden, so sind sie an eine Außenan­tenne anzu­schließen.

Frank-Michael Fischer
Vor­sit­zender
Fach­aus­schuss Technik der Deut­schen Feu­er­wehren

Quelle: http://www.dfv.org