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Truppführer-Lehrgang

Bad Friedrichshallvon Karl- Heinz Rupp, FF Bad Friedrichshall

Bei der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Bad Fried­richs­hall, trafen sich am Dienstag, den 30.09 2003, ins­ge­samt 19 Feu­er­wehrmänner aus dem Kreis Heil­bronn um einen Truppführer-Lehr­gang auf Kreis­ebene zu absol­vieren. Der Truppführer-Lehr­gang kann erst nach dem Besuch des Grund­aus­bil­dungs- und eines Sprech­fun­ker­lehr­ganges und einer zwei jährigen Aus­bil­dung nach einem fest­ge­legten Aus­bil­dungs­plans bei der Standort- Feu­er­wehr besucht werden.
Der Stun­den­plan umfasst ins­ge­samt 35 Stunden theo­re­ti­sche und prak­ti­sche Aus­bil­dung. Am Ende des Lehr­ganges erfolgt dann eine prak­ti­sche und theo­re­ti­sche Kennt­nisprüfung.

Alle Lehr­gangs­teil­nehmer waren vom ersten Tag an eine ein­ge­schwo­rene Gruppe, obwohl sie aus dem gesamten Kreis Heil­bronn kamen und sich bis auf wenige Aus­nahmen nicht vorher kannten. Wenn ein solch kame­rad­schaft­li­cher Geist vom ersten Tag an in einem Lehr­gang vor­handen ist, fällt es auch den Aus­bil­dern leicht den Unter­richts­stoff zu ver­mit­teln.

Die ins­ge­samt 7 Tage ,wobei drei Sams­tage waren an denen die Unter­richts­stunden abge­halten wurden, waren sehr schnell vorbei und man konnte am 18.10.2003 mit neuem Wissen aus­ge­stattet in die theo­re­ti­sche sowie prak­ti­sche Prüfung gehen.

Als nach der Prüfung Kom­man­dant Kurt Semen allen Lehr­gangs­teil­neh­mern gra­tu­lieren konnte, da sie an dem Lehr­gang mit Erfolg teil­ge­nommen haben, war die Freude bei den neuen Truppführern groß.

Im Kreis Heil­bronn gibt es somit 19 Feu­er­wehrmänner mehr, die sich mit ihrem Wissen und hand­werk­li­chem Geschick für die All­ge­mein­heit in ihrer Frei­zeit ein­setzen.
In einer Zeit in der das Gemein­schafts­denken immer mehr in den Hin­ter­grund rückt und jeder nur an sich selbst denkt, ist es schon etwas Beson­deres wenn sich junge Men­schen bereit erklären, ihre eigene Gesund­heit aufs Spiel zu setzen um anderen zu helfen.

Den neuen Truppführern wünschen wir auf ihrem wei­teren Feu­er­wehrweg alles Gute und unfall­freie Dienst­zeiten.