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Sternenregen und Männerbäuche

Eppingenvon Markus Pfründer, HSt

Dieter Bohlen, Udo Jürgens und die Sister Acts gaben sich beim Herbst­fest der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Eppingen ein Stell­dichein. Das kurz­wei­lige, selbst insze­nierte Pro­gramm stra­pa­zierte die Lach­mus­keln der über 170 Feu­er­wehr­angehörigen in der Stadt­halle.

Als Dan­keschön für die vielen Ein­satz- und Übungs­stunden hat sich das Kom­mando der Feu­er­wehr dieses Jahr anstatt eines Aus­fluges für ein Herbst­fest in Eppingen ent­schlossen. Nach einem reich­hal­tigen kalt-warmen Buffet star­tete das ein­ein­halbstündige Pro­gramm. Doch zuvor gab's eine Über­ra­schung für die Gäste: Zur „Traum­schiff­musik“ wurden Eis­torten mit sprühendem Ster­nen­regen in den abge­dun­kelten Saal getragen.

Unter dem Motto „Die Feu­er­wehr sucht den Super­star“ eröffnete Jürgen Zim­mer­mann als Mode­rator das Pro­gramm. Die pro­mi­nente Jury mit Thomas Stein, Shona Fraser, Thomas Bug und Dieter Bohlen, gespielt von Rein­hold Hecker, Beate und Rein­hold Sack sowie Hartmut Kächele, nahm die Beur­tei­lung der Beiträge mit Wort­witz und Selbst­ironie vor. Den Anfang machten die „Flash-Over-Männer“ mit einem Lied­vor­trag über zehn Eppinger Feu­er­wehrmänner, denen vor, während oder nach einem Ein­satz so man­ches Miss­ge­schick pas­sierte. Von den anfänglich zehn Flo­ri­ansjüngern blieb zum Schluss noch einer übrig.

Ganz wörtlich nahmen es die Akteure bei dem Song „Aber bitte mit Sahne“ von Bert­hold Hecker als Udo Jürgens. Sahne, wohin man schaute, nicht nur bei den Besu­chern blieb kein Auge tro­cken. Ganz und gar nicht geniert zeigten sich die Nonnen zu Sister Act auf der Bühne. Trotz Kreuz und Non­nen­kostüm blitzte so manche Spit­zen­strumpf­hose oder ein Tanga hervor. Die „Kraichgau Buab'n“ bean­spruchten am Ende der Pro­gramms erneut das Zwerch­fell der Gäste. Bauch­frei, aber mit Lip­pen­stift und Hut tanzten die „kleinen Männer“ auf der Bühne und hatten die Lacher auf ihrer Seite. Für die Frauen und Freun­dinnen der Feu­er­wehr­ka­me­raden gab's zum Schluss noch eine Rose.

22.10.2003