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Seminar "Patientengerechte Unfallrettung" bei der FF Oedheim

Oedheimvon Heinz Schmierer, FF Oedheim

Am Samstag, den 31. Mai 2003 konnten 27 Kame­raden der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Oed­heim beim
ganztätigen Seminar ?Grund­lagen der pati­en­ten­ge­rechten Unfall­ret­tung in Ver­bin­dung mit den ein­satz­tak­ti­schen Möglich­keiten? das rich­tige Ver­halten an der Unfall­stelle nicht nur in der Theorie, son­dern auch in der Praxis lernen, ver­tiefen und auf den heu­tigen Stand der Erkennt­nisse bringen.

Den beiden Semi­nar­lei­tern Man­fred Rapp, Kom­man­dant der Freiw. Feu­er­wehr Güglingen und Mit­ar­beiter der Fa. Weber-Hydraulik und somit Experte bei der Anwen­dung von hydrau­li­schen Ret­tungs- Geräten, und Bertram Kar­cher, eben­falls Mit­glied der Freiw. Feu­er­wehr Güglingen, ist es gelungen, den Oed­heimer Kame­raden das rich­tige Ver­halten an der Unfall­stelle sowie das Retten von ver­letzten und ein­ge­klemmten Per­sonen zu erläutern und auf den heu­tigen Stand der Erkennt­nisse zu bringen. Auch die Ver­kehrs­si­che­rung, das Glas­ma­nage­ment und das Sta­bi­li­sieren von Fahr­zeugen waren ebenso Bestand­teil des theo­re­ti­schen Teils wie das rich­tige Ver­halten bei Air­bags und pas­siven Siche­rungs­ein­rich­tungen. Dass bei LKWs und Bussen wieder andere Ver­hal­tens­mass­nahmen gelten, kam auch deut­lich zum Aus­druck.

Am Nach­mittag hatten die Semi­nar­teil­nehmer in der Zeit von über vier Stunden Gele­gen­heit, das theo­re­tisch Erlernte an drei PKWs in der Praxis zu üben. Dabei wurden viele Situa­tionen durch­ge­spielt und aus­pro­biert, so dass die Fahr­zeuge später nicht mehr zu erkennen waren. Dabei wurden zwei Dinge beson­ders deut­lich, und zwar, dass es kein Stan­dard­vor­gehen gibt, son­dern dass die Ent­schei­dung über das rich­tige Vor­gehen immer erst vor Ort fallen kann. Auch wurde vielen Semi­nar­teil­neh­mern klar, dass heute teil­weise ganz anders vor­ge­gangen wird wie vor 10 ? 15 Jahren.

Das brachte auch Kom­man­dant Franz Schuster zum Aus­druck, als er am späten Nach­mittag den Semi­nar­lei­tern für das gute Gelingen des Semi­nars ebenso dankte wie den erschöpften Teil­neh­mern für das tatkräftige und erfolg­reiche Mit­wirken bei den vielen Übungen.