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Neues Löschfahrzeug für die Wehr

Oedheimvon Rudolf Landauer, HSt

Für die Flo­ri­ansjünger der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Oed­heim war es ein großer Tag. Jetzt wurde ihnen im neuen Feu­er­wehrgerätehaus das nagel­neue Löschfahr­zeug mit der feu­er­wehr­tech­ni­schen Bezeich­nung TLF 16/25 offi­ziell überg­eben.

Zahl­reiche Gäste fanden sich zur Übergabe der 461 000 Mark teuren Inves­ti­tion ein. Dar­unter auch Kreis­brand­meister Hans Wil­helm Hans­mann und die beiden Orts­geist­li­chen der katho­li­schen und der evan­ge­li­schen Kirche sowie Gemeinderäte und Kom­man­danten der Nach­bar­kom­munen.

Bürger­meister Ulrich Ruoff freute sich mit seiner Feu­er­wehr, dass nun­mehr das hoch­mo­derne und auf dem neu­esten Stand der Feu­er­wehr­technik ste­hende Fahr­zeug in Oed­heim zur Verfügung steht. Dem alten Löschfahr­zeug mit dem Zulas­sungs­stempel von 1977 hatte der TÜV die rote Karte gezeigt.

Rost hatte am treuen Gefährt genagt, die Repa­ra­turen wären sehr teuer geworden, betonte das Gemein­de­ober­haupt. Ruoff bedankte sich bei Gemein­derat und Kreis­brand­meister Hans Wil­helm Hans­mann dafür, das man dort die Beschaf­fung eines modernen Ersatz­fahr­zeugs befürwor­tete und nicht auf einer Repa­ratur bestand.

Dass diese Ent­schei­dung richtig war, das klang unüberhörbar am Freitag bei den Fest­reden heraus. Den Zuschuss in Höhe von 168 000 Mark bekommt die Kocher­tal­ge­meinde aber erst in drei Jahren über­wiesen, erwähnte Bürger­meister Ulrich Ruoff. Was die Feu­er­wehr­leute über­haupt nicht gerne hören ist der Satz: "Jetzt haben die wieder ein neues Spiel­zeug bekommen." Der Kom­man­dant der Oed­heimer Feu­er­wehr, Franz Schuster: "Dieses Fahr­zeug ist ein modernes Gerät zur Abwehr von Schäden und zur Hil­fe­leis­tung für alle Ein­wohner Oed­heims und der Nach­bar­schaft" . Aller­dings ist das neue TLF 16/25 auch ein Moti­va­ti­ons­schub für uns ehren­amt­lich tätige Feu­er­wehr­leute, bekannte der Chef der Oed­heimer Feu­er­wehr.

Dieser hofft jetzt auch, dass even­tuell dadurch gerade Jugend­liche zur Feu­er­wehr finden und eine Aus­bil­dung machen. Der Kom­man­dant ver­sprach, das Gerät pfleg­lich zu behan­deln und fleißig damit zu üben.

Zuvor erhielten Ulrich Ruoff und er vom Mit­ar­beiter der ausführenden Feu­er­wehr­firma Rosen­bauer aus Passau, Ger­hard Lei­dinger, die Fahr­zeug­schlüssel sym­bo­lisch über­reicht.

Der katho­li­sche Pfarrer Oed­heims, Georg Remm­linger, seg­nete das neue Fahr­zeug und stellte es unter den Schutz des Patrons der Feu­er­wehr, den hei­ligen Sankt Flo­rian. "Die len­kende Hand Gottes möge die Nutzer und das Fahr­zeug begleiten", wünschte der Priester abschließend. Sein evan­ge­li­scher Kol­lege und Gemein­de­pfarrer, Karl Braun­gart ist auch Not­fall­seel­sorger im Kreis Heil­bronn und daher mit dieser Materie ver­traut. "Wenn Feu­er­wehr­leute etwas tun, dann tun sie es mit der ganzen Kraft, die Gott uns gegeben hat", betonte er und ergänzte: "Mit dem Fahr­zeug Gutes tun und Schaden von uns abwenden", das wünschte der evan­ge­li­sche Pfarrer.

Auch Kreis­brand­meister Hans Wil­helm Hans­mann beglückwünschte seine Kame­raden zum neuen Gerät. "Ihre Ein­satz­be­reit­schaft zum Wohle des Nächsten ver­dient Respekt und Aner­ken­nung", rief er den Blauröcken zu. Die Oed­heimer Wehr ist damit auf hohem tech­ni­schen Niveau ange­langt.