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Nach Explosion besten Einsatz gezeigt

Eppingenvon Redaktion HSt

Die Gas­ex­plo­sion vom 11. Januar war ihre bisher größte Her­aus­for­de­rung: Auf der Gene­ral­ver­samm­lung der Adels­ho­fener Frei­wil­ligen Feu­er­wehr im Club­haus des SV Adels­hofen zog man Bilanz.

Abtei­lungs­kom­man­dant Rein­hold Ott sagte gerührt: „So etwas habe ich noch nie erlebt.“ 29 Gebäude wurden durch die Gas­ex­plo­sion in Mit­lei­den­schaft gezogen. 319 Ein­satz­stunden habe die Wehr erbracht. 48 Stunden standen die Adels­ho­fener Wehrmänner Nacht­wache, um die beschädigten Objekte zu schützen, 55 Stunden waren für die Aufräumar­beiten not­wendig, die frei­willig geleistet wurden.

Ins­ge­samt sechs Einsätze musste die Abtei­lungs­wehr im abge­lau­fenen Jahr fahren. Edgar Plu­towsky, seit 25 Jahren Schriftführer, verlas den Tätig­keits­be­richt. Zwei Einsätze ent­fielen auf Hoch­wasser, drei auf die Besei­ti­gung von Ölspuren und eben die Gas­ex­plo­sion. Ott freute sich, „weil es gelang, eine Jugend­feu­er­wehr zu gründen“. Die 18 Jugend­li­chen werden von Thomas Wei­ckum aus­ge­bildet.

Die Adels­ho­fener Wehr zählt 29 Aktive, sieben Mit­glieder der Alters­mann­schaft und 18 Jugend­liche. Die Kas­senprüfer Frank Het­tler und Gustav Pfeil beschei­nigten dem Kas­sier Holger Sitzler eine ein­wand­freie Führung der Kas­sen­geschäfte. Die fälligen Neu­wahlen lei­tete Stadt­kom­man­dant Man­fred Staub.

Seit 20 Jahren ist Rein­hold Ott Abtei­lungs­kom­man­dant der Abtei­lungs­wehr Adels­hofen. Er wurde für wei­tere fünf Jahre wie­dergewählt. Auch der stell­ver­tre­tende Abtei­lungs­kom­man­dant Bert­hold Sitzler, der seit 20 Jahren dieses Amt inne hat, wurde wie­dergewählt, ebenso Schriftführer Edgar Plu­towsky und Kas­sier Holger Sitzler.

Oberbürger­meister Erich Pretz zeigte sich beein­druckt von der Arbeit der Ret­tungskräfte bei der Gas­ex­plo­sion. „Dank gilt dem Kom­mando und der Mann­schaft der Adels­ho­fener Wehr für diesen her­vor­ra­genden Ein­satz. “ Auch die Nacht­wache sei bei­spiel­haft gewesen. Dies habe dem Bürger ins Bewusst­sein gerufen, wie wichtig die Auf­gabe der Feu­er­wehr ist. Erfreut zeigte sich der Oberbürger­meister auch von der Gründung der Jugend­feu­er­wehr mit 18 Jugend­li­chen. „Es ist beacht­lich, dass die Arbeit der Feu­er­wehr, nämlich dem Nächsten zu helfen, auch bei jungen Leuten heut­zu­tage noch so ankommt“, betonte Pretz.

Stadt­kom­man­dant Man­fred Staub gab bekannt, dass die Ver­wal­tung für den Haus­halts­plan 2003 eine Ver­pflich­tungsermächti­gung zur Anschaf­fung eines neuen Löschfahr­zeugs LF 8/6 für die Abtei­lungs­wehr Adels­hofen bean­tragt habe. Das Fahr­zeug wird aber erst 2005 erwartet.

Das alte Fahr­zeug der Abtei­lungs­wehr Adels­hofen ist dann über 28 Jahre alt. Von Oberbürger­meister Erich Pretz für guten Übungs­be­such aus­ge­zeichnet wurden von der Jugend­feu­er­wehr mit einem Trink­glas Chris­tian Barski, Jens Wie­der­roth, Rüdiger Bauch, Nikolai Sommer, Chris­tian Krüger, Simon Wanielik, Daniel Ott, mit einem Bier­glas Thomas Wei­ckum, Frank Het­tler, Heiko Wie­der­roth, Bernd Bock, Markus Ott, Roger Sitzler, Holger Sitzler, Walter Wei­ckum, Gustav Benz, Edgar Plu­towsky, Bert­hold Sitzler und mit einem Wein­krug Willi Wie­der­roth.