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Nach einer Stunde war alles gelöscht

Gundelsheimvon Martin Oheim, HSt

„Brand in land­wirt­schaft­li­chem Anwesen, Talweg in Tie­fen­bach, vier Per­sonen ver­misst, Übungs­alarm“, lau­tete die Durch­sage der Feu­er­wehr­leit­stelle Heil­bronn. Bei hoch­som­mer­li­chen Tem­pe­ra­turen führte die Gesamt­wehr Gun­dels­heim ihre jährliche Hauptübung auf dem Bau­ernhof der Familie Kratz durch.

Die Pro­ble­matik bei dieser Hauptübung lag einer­seits darin, eine aus­rei­chende Was­ser­ver­sor­gung auf­zu­bauen, gleich­zeitig mussten jedoch auch die ver­missten Per­sonen gesucht und gerettet werden. So wurde mit meh­reren Löschfahr­zeugen und Pumpen eine 300 Meter lange Schlauch­lei­tung vom Was­ser­re­ser­voir zum Übungs­ob­jekt gelegt.

Par­allel dazu durch­suchten vier Ret­tungs­trupps unter schwerem Atem­schutz das Gebäude nach den ver­missten Per­sonen. Diese wurden recht schnell gefunden und der Gun­dels­heimer Orts­gruppe des Deut­schen Roten Kreuzes zur Erst­ver­sor­gung überg­eben.

Mit sieben Hel­fern waren die Sanitäter im Ein­satz. Gut eine Stunde nach der Alar­mie­rung hieß es „Feuer aus“. In der abschließenden Bespre­chung zeigten sich Kom­man­dant Ulrich Fal­ken­hain und Abtei­lungs­kom­man­dant Julius Merz mit dem Übungs­ver­lauf zufrieden. „ Die Was­ser­ver­sor­gung stand inner­halb kürzester Zeit und auch die Per­so­nen­ret­tung funk­tio­nierte rei­bungslos“, so das ein­stim­mige Lob an alle ein­ge­setzten Abtei­lungen.

Ins­ge­samt waren 47 Feu­er­wehr­leute im Ein­satz. Für die Übungs­dar­stel­lung war die Abtei­lungs­wehr aus Ober­gries­heim ver­ant­wort­lich, die mit ein­ge­bauten „Stol­per­fallen“ dafür sorgte, dass die ein­ge­setzten Kräfte gehörig ins Schwitzen kamen.