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Motorsägenlehrgang bei der Feuerwehr Schwaigern

Schwaigernvon Albert Decker Feuerwehr Schwaigern

Wibke und Lothar sind Natur­er­eig­nisse die bei uns zwi­schen­zeit­lich zu unlieb­samen, be-deu­tenden Natur­er­eig­nissen zählen. Auf solche Anfor­de­rungen reagierte nun die Feuer-wehr Schwai­gern in dem vor Ort ein Motorsägen­lehr­gang abge­halten wurde. Gleich 17 Feu­er­wehr­leute, dar­unter 6 aus Nord­heim betei­ligten sich an dieser Aus­bil­dung.

Gleich vier Aus­bilder vom Forstamt Vaih­ingen, Stützpunkt Hei­mer­dingen reisten unter Führung des Stützpunkt­lei­ters Frank nach Schwai­gern an.

Im Pra­xis­teil wurde vom Schwai­gerner Revierförster Jochen Rüb eine "Sturm­holzfläche" belassen, an der sich der Lehr­gang mit der rauhen Wirk­lich­keit aus­ein­an­der­setzen musste. Durchaus waren die Vor­aus­set­zungen mit den Sturmschäden der Ver­gan­gen­heit ver­gleichbar. Angedrückte Bäume, hängende Gipfel, hängende Äste, Bäume überein­ander und hohl­lie­gende Stämme waren vor­handen. Ruhe bewahren, keine Hektik und mit der Straßenräumung erst beginnen nach dem Ende des Sturmes wurde den Aus­bil­dungs­teil­neh­mern ans Herz gelegt. Wei­tere wesent­liche Punkte die lebens­ent­schei­dend sein können ist die Beur­tei­lung und Lage des Sturm­holzes. Wo ist die Zug­seite- wo die Druck­seite? Ist eine Sei­ten­span­nung vor­handen? Wie reagieren Stamm, Wur­zel­teller, Säge? Reagiert im Umfeld sonst noch etwas, andere Stämme, Äste, Baum­kronen? Können unter Span­nung ste­hende Stämme auf­schlitzen. Alle diese mögli­chen Gefahren sind vor dem Beginn der Arbeiten zu beur­teilen und ein­zuschätzen.

Zum Abschluss des Lehr­gangs war Aus­bil­dungs­leiter Frank erleich­tert über den rei­bungs­losen Ablauf und er betonte ausdrücklich, dass selbst für sie als erfah­rene "Waldkräfte" die Gefahr bei Sturm­holz immer gegenwärtig ist.