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Mit Schere Verletzten befreit

von Redaktion HSt

Das Kir­schen­al­lee­fest der Abtei­lung Eschenau der Ober­sulmer Feu­er­wehr erfreut sich großer Beliebt­heit. Am Sonntag pil­gerten wieder viele Ober­sulmer zur Schutzhütte unter dem Para­dies, wo die Männer der Feu­er­wehr­ab­tei­lung zusammen mit ihren Frauen die Gäste bewir­teten.

Unter der Lei­tung von Thomas Scholl, dem stell­ver­tre­tenden Abtei­lungs­kom­man­danten, führten acht Männer vor, was sie bei einem Ver­kehrs­un­fall zu tun haben. Mit Ret­tungs­schere, Spreizer und Ret­tungs­zy­linder aus dem Gerätewagen der Abtei­lung Ober­sulm zeigte der Ein­satz­trupp, wie man einen ein­ge­klemmten Ver­letzten schnell aus einem Wagen befreien kann. Die ein­drucks­volle Demons­tra­tion stieß auf großes Publi­kums­in­ter­esse.

„Wir wollen jedes Jahr eine andere Feu­er­wehrtätig­keit vor­stellen. Letztes Jahr waren die Gefahren im Haus­halt dran, dieses Mal ist es eine tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung bei einem Ver­kehrs­un­fall, damit es für die Zuschauer abwechs­lungs­reich bleibt“, erläuterte Thomas Scholl. Sehr beliebt bei Jung und Alt sind auch die Fahrten mit dem Löschfahr­zeug, das den ganzen Tag in Ober­sulm unter­wegs war.

Als sich um die Mit­tags­zeit die Him­mels­pforten öffneten, zeigten die Feu­er­wehrmänner Fle­xi­bilität. Nicht alle Gäste, die sich an den Tischen unter den Kirschbäumen nie­der­ge­lassen hatten, fanden unter dem Dach der Schutzhütte Platz. Schnell hatte die Feu­er­wehr mit einer großen Plane und Seilen ein Zelt an die Schutzhütte ange­baut, unter dem alle Gäste tro­cken sitzen konnten. (dö)

30.07.2003