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"Menschenrettung" beim Wohnhausbrand

Langenbrettachvon Markus Kreß, HSt

Was macht die Feu­er­wehr, wenn es in einem Wohn­haus brennt? Im Rahmen des Mai­en­festes der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Lan­gen­bret­tach, Abtei­lung Bret­tach zeigten Flo­ri­ansjünger aus Neckar­sulm und Lan­gen­bret­tach ihr Können.

Übungs­an­nahme war ein Brand in einem Ober­ge­schoss eines dreistöckigen Wohn­hauses an der Bret­ta­cher Haupt­straße. Dichter Übungs­rauch quoll aus dem Gebäude und emp­fing die Mann­schaft des in Alarm­fahrt her­an­ei­lenden Löschgrup­pen­fahr­zeugs der Abtei­lung Lan­gen­beu­tingen.

Die Zuschauer bekamen zu sehen, wie der ver­ant­wort­liche Grup­penführer sich bei einem auf­ge­regten Haus­be­wohner nach der Lage erkun­digte und für seine Gruppe die ein­lei­tenden Befehle gab.

„Zwei Per­sonen werden noch im Gebäude ver­misst“, so lau­tete die Aus­sage des stell­ver­tre­tenden Abtei­lungs­kom­man­dant der Abtei­lung Bret­tach, Wil­fried Simp­fendörfer, der den Haus­be­wohner mimte. Dar­aufhin wurde die Dreh­leiter der Fei­wil­ligen Feu­er­wehr Neckar­sulm zur Men­schen­ret­tung an die Ein­satz­stelle beor­dert.

In der Zwi­schen­zeit wurde der Lösch­an­griff ein­ge­leitet. Unter Atem­schutz drangen zwei Trupps ins Gebäude ein, um nach den ver­missten Per­sonen zu suchen.

Während eine Person über das Trep­pen­haus in Sicher­heit gebracht werden konnte, musste zur Ret­tung des zweiten gesuchten Bewoh­ners die mitt­ler­weile ein­ge­trof­fene Dreh­leiter einen Balkon im dritten Stock ansteuern.

Hier wurde die Kran­ken­trage vor­sichtig am Dreh­lei­ter­korb befes­tigt und die Leiter wieder ein­ge­fahren. Die Zuschauer waren sich­lich beein­druckt von der Vorführung.