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Kein Geld fürs Feuerwehrhaus

Cleebronnvon Redaktion HSt

„Wir haben ein­fach kein Geld“, sagt Clee­bronns Bürger­meister Thomas Vogl. Des­halb ist im Moment an ein neues Feu­er­wehrgerätehaus nicht zu denken. Obwohl die Pla­nung steht. Bereits im Jahr 2001 fasste der Gemein­derat den Beschluss, den Bauhof im bestehenden Feu­er­wehrgerätehaus unter­bringen zu wollen.

Vor dem bestehenden Magazin sollte ein neues Haus für die Feu­er­wehr­leute, ihre Fahr­zeuge und Gerätschaften ent­stehen. Ein Antrag auf Lan­des­mittel nach dem Feu­er­wehr­ge­setz wurde gestellt, aber in 2002 abschlägig beschieden. „Wir sind auf der Prioritäten­liste ziem­lich weit unten“, räumt Vogl ein. Und das sei verständlich.

Denn es gebe Feu­er­wehren im Land­kreis Heil­bronn, die weitaus schlech­tere Bedin­gungen haben als es das bestehende Clee­bronner Feu­er­wehr­haus bietet. Kürzlich ent­schied daher der Gemein­derat in nichtöffent­li­cher Sit­zung, auf einen erneuten Zuschuss­an­trag für das Jahr 2003 zu ver­zichten.

Denn es fehlen der Gemeinde zur­zeit die eigenen Mittel, um das Pro­jekt umsetzen zu können. Der Gemein­derat ver­ord­nete sich ein Jahr „ Denk­pause“: Mögli­cher­weise findet sich eine kostengünsti­gere Lösung oder die finan­zi­elle Lage Clee­bronns ver­bes­sert sich wieder.