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Hydrauliköl in Brand geraten

Lehrensteinsfeldvon Roland Kress, HSt

Zwanzig Mann sind bei der Leh­ren­steins­felder Firma Schwei­kert bei der Arbeit, als plötzlich Qualm auf­steigt - eine Presse mit 2000 Litern Hydrauliköl hat sich entzündet. So sah das Sze­nario aus bei einer Feu­er­wehrübung.

Über Notruf 112 alar­mierten die Schwei­kert-Mit­ar­beiter die Feu­er­wehr. Nur kurze Zeit später trafen die Wehren Leh­ren­steins­feld, Ell­hofen und Weins­berg ein.

Ein Not­arzt­wagen sowie ein Ret­tungs­wagen vom ASB Heil­bronn und die Schnell­ein­satz­gruppe vom Stützpunkt Neckar­sulm (SEG) waren eben­falls schnell zur Stelle. Mit Schein­wer­fern leuch­teten die Männer das Gelände vor dem Werksgebäude aus.

Leh­ren­steins­felds Kom­man­dant und Ein­satz­leiter Thomas Oeckler erkun­digte sich beim Schichtführer der Firma nach der Lage der Dinge.

In einer der großen Pressen hatte sich das Ölsystem entzündet und so den Brand ausgelöst. Nachdem sicher war, das alle Per­sonen aus dem Gebäude­inneren gerettet waren, ging es mit zwei C-Rohren, Schaum­rohr und einem Wen­de­rohr über DLK an den Brand­herd.

Mit dem DLK 23/12 war die Feu­er­wehr aus Weins­berg an der Unglücks­stelle, dabei wurden sie von der Wehr aus Ell­hofen bei der Was­ser­ver­sor­gung für die Dreh­leiter unterstützt.

Im Erste-Hilfe-Zelt wurden die sechs „ver­letzten“ Per­sonen zunächst ärzt­lich ver­sorgt und für den wei­teren Trans­port in die Kran­kenhäuser vor­be­reitet. Einige Mit­ar­beiter der Firma Schwei­kert halfen neben Feu­er­wehr, ASB und SEG bei der Ver­sor­gung der „Ver­letzten“. Nach 45 Minuten war die Leh­ren­steins­felder Übung mit 52 Hel­fern abge­schlossen.

Thomas Oeckler sowie Roland Schmitt als SEG-Leiter spra­chen danach von einer gelun­genen Koope­ra­tion zwi­schen allen Betei­ligten.