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Hoher Schaden bei Bränden in Wohnungen

Lauffen a.N.von Redaktion HSt

Zwi­schen 100 000 bis 150 000 Euro schätzt die Polizei den Schaden, den ein Brand am Don­ners­tag­morgen im Lauf­fener Wohn­ge­biet Schönblick ver­ur­sacht hat. Durch lautes Knallen waren die Bewohner eines Rei­hen­eck­hauses knappe drei Stunden nach Mit­ter­nacht aus dem Schlaf gerissen worden.

Es waren die Fens­ter­scheiben im Dach­ge­schoss, die durch die Hitze des bereits wütenden Feuers geborsten sind. Trotz des schnellen Ein­satzes der Lauf­fener Feu­er­wehr mit sechs Fahr­zeugen und 35 Mann, unterstützt von der Heil­bronner Berufs­feu­er­wehr, brannte der Dach­stock vollständig aus. Die Ursache des Feuers steht bis­lang noch nicht fest. Per­sonen sind nicht zu Schaden gekommen.

Eben­falls in Lauffen hat am Freitag um 2 Uhr ein Woh­nungs­brand im Ober­ge­schoss eines Zwei­fa­mi­li­en­hauses einen Schaden in Höhe von rund 15 000 Euro ver­ur­sacht. Die Feu­er­wehr Lauffen rückte mit 20 Mann und drei Löschfahr­zeugen zum Brandort in der Olgastraße aus. Das Feuer war nach kurzer Zeit gelöscht. Offenbar hatten die Flammen beim Anzünden eines Kamin­ofens auf Teile des Woh­nungs­in­ven­tars über­ge­griffen. Der Woh­nungs­in­haber blieb unver­letzt.

Anders vor­ge­stellt hatten sich die Eltern mit ihren beiden Klein­kin­dern in der Robert-Winter-Straße in Bra­cken­heim den Ver­lauf des zweiten Weih­nachts­fei­er­tages. In einem unbe­ob­ach­teten Moment gegen 8.15 Uhr mor­gens entzündete sich der auf dem Ess­zim­mer­tisch auf­ge­stellte Advents­kranz.

Die Flammen griffen auf Gar­dinen und Wohn­zim­mer­tisch über und machten den Ein­satz der Feu­er­wehr erfor­der­lich. Die Bra­cken­heimer Wehr war mit vier Fahr­zeugen und 25 Mann schnell am Ein­satzort und löschte das Feuer in dem frei­ste­henden Ein­fa­mi­li­en­haus. Alle Per­sonen blieben unver­letzt. Den Sach­schaden im Gebäude und am Inventar schätzt die Polizei auf rund 30 000 Euro.