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Hauptübung der Feuerwehr Bad Wimpfen

Bad Wimpfenvon Iris Senghaas, HSt

Pünkt­lich um 14 Uhr wurde der Alarm für die diesjährige Hauptübung der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr in Bad Wimpfen ausgelöst. Bereits kurze Zeit später waren die ersten Brandbekämpfer vor Ort.

Kom­plett mit Atem­schutz aus­ge­stattet trafen die Feu­er­wehrmänner am Übungs­ob­jekt - dem Senio­ren­heim in der Pforz­heimer Straße - ein. Mit sechs Fahr­zeugen rückten die Männer der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Bad Wimpfen und der Werk­feu­er­wehr Solvay an.

Ins­ge­samt 40 Feu­er­wehr­leute und 20 Mit­glieder des DRK Orts­ver­bands Bad Wimpfen waren bei dem Ein­satz zugange. Unmit­telbar nach dem Ein­treffen der Wehren, wurde die Was­ser­ver­sor­gung auf­ge­baut. "Im Tech­nik­raum des Senio­ren­wohn­heims war Feuer aus­ge­bro­chen. Eine Bediens­tete bemerkt den Brand­ge­ruch, öffnete den Raum und dadurch wurde der gesamte Ein­gangs­be­reich ver­raucht", schil­derte Kom­man­dant Rein­hold Korb die Aus­gangs­lage. Erst­rangig war bei dieser Hauptübung die Men­schen­ret­tung.

Zudem durfte der Rauch, der sich kom­plett im Ein­gangs­be­reich des Senio­ren­heims befand, nicht in die oberen Etagen gelangen. Dazu mussten sich die Feu­er­wehrmänner über den hin­teren Bereich des Gebäudes Ein­tritt ver­schaffen.

Mit einem Druck­ven­ti­lator wurde dann der gesamte Rauch aus dem Ein­g­ans­be­reich durch die Ein­gangstüre ins Freie gedrückt. Während die einen mit der Rauchbekämpfung zu tun hatten, ret­teten die anderen Feu­er­wehrmänner die teil­weise in Panik gera­tenen Per­sonen aus dem Senio­ren­heim. Da der Schalt­kasten des Fahr­stuhls durch das Feuer beschädigt wurde, blieb der Aufzug stehen und musste mit Hilfe des Haus­meis­ters manuell abge­senkt werden.

Die geret­teten Per­sonen aus dem Fahr­stuhl wurden dann sogleich zur Erst­ver­sor­gung an die Gruppe des Deut­schen Roten Kreuzes überg­eben. Mit Hilfe der Dreh­leiter wurden dann noch drei geh­be­hin­derte Per­sonen in schwin­del­erre­gender Höhe aus dem dritten Stock gerettet.

Auch eine "hys­te­ri­sche Pfle­gerin" konnte heil von ihrem Balkon gerettet werden. Die Männer von der Feu­er­wehr befreiten dann noch mit Hilfe des DRK-Per­so­nals drei ver­wirrte Per­sonen über die Feu­er­treppe aus dem dritten Stock.

Nach einer knappen Stunde verkündete Kom­man­dant Rein­hold Korb das Ende dieser Hauptübung. Der Brand im Tech­nik­raum und der Rauch im Ein­gangs­be­reich wurden erfolg­reich bekämpft.

Auch die Men­schen­ret­tung ver­lief ohne Pro­bleme. Bei der anschließenden Übungs­kritik im Feu­er­wehr­haus wurde die ein oder andere Situa­tion noch­mals genau durch­ge­spro­chen und so konnten sich auch der Kom­man­dant und die jewei­ligen Ein­satz­leiter noch­mals vom Erfolg dieser Hauptübung über­zeugen.