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Hardthausen: Jugendwart fordert Unterstützung zur Ausbildung des Nachwuchses an

Hardthausenvon Susanne Hämmerle, HSt

Zufrie­den­heit herrschte bei der Jah­res­haupt­ver­samm­lung der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Hardt­hausen. Gesamt­kom­man­dant Bert­hold Wirth bedankte sich für die „gute und kon­struk­tive Zusam­men­ar­beit“.

Zur Haupt­ver­samm­lung der Gesamt­feu­er­wehr Hardt­hausen trafen sich die Mit­glieder der Abtei­lungen Gochsen, Lam­polds­hausen und Kocher­steins­feld. Bert­hold Wirth lobte ihr Enga­ge­ment. Ob Ölalarm, Wind­bruch und Sturm­schaden, Hil­fe­leis­tung nach Ver­kehrsunfällen oder Löschung von Bränden, immer habe er sich auf seine 90 Mannen ver­lassen können.

„Aus- und Fort­bil­dung in der Wehr kamen trotz der Einsätze nicht zu kurz“, unter­strich der Kom­man­dant. Sechs Kame­raden legten die Truppführer­aus­bil­dung ab, drei die Maschi­nis­ten­aus­bil­dung und zwei das Fah­rer­trai­ning für Ein­satz­fahrer. Den Zugführer­lehr­gang in der Lan­des­feu­er­wehr­schule Baden-Württem­berg belegte ein Mit­glied der Abtei­lung Gochsen.

Zehn „Sil­ber­linge“ fei­erte die Gesamt­feu­er­wehr an diesem Abend. Sie hatten in Ils­feld „mit Bra­vour“ das Leis­tungs­ab­zei­chen abge­legt. Wirth kündigte an, dass sie im Juni das Gol­dene Abzei­chen erringen würden. „Diese Leis­tungsprüfung wird die Feu­er­wehr Hardt­hausen beim Sport­zen­trum selbst durchführen“, betonte Bert­hold Wirth. Es werde der „krönende Abschluss“ seiner Tätig­keit bei der Feu­er­wehr.

Die Abtei­lungs­kom­man­danten ver­wiesen auf das Enga­ge­ment im sozialen und kul­tu­rellen Bereich. Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tungen in Kin­dergärten oder Schulen seien eine wich­tige Öffent­lich­keits­ar­beit.

Um den Nach­wuchs macht sich die Feu­er­wehr in Hardt­hausen keine Sorgen. Jugend­wart Steffen Köhnlein wies im Gegen­teil auf die zu große Jugend­wehr hin. „Das ist von mir und meinen Kol­legen Bernd Gerold und Jochen Staib fast nicht mehr zu leisten“, betonte er. Köhnlein bat um Unterstützung zur Aus­bil­dung der 30 Jugend­li­chen.

Bürger­meister Harry Brunnet ehrte die Ver­ant­wort­li­chen der Wehr. Ulrich Geb­hard über­reichte er für seine 25-jährige Tätig­keit das Feu­er­wehr­ab­zei­chen in Silber, einen Ehren­teller und ein Weinpräsent. Auch Roland Spohn bedachte Brunnet für seine zehnjährige Tätig­keit als Führungs­kraft.

Kreis­brand­meister Hans-Wil­helm Hans­mann refe­rierte über die Verände­rungen in der Feu­er­wehr ange­sichts der Finanznot von Land, Kreis und Kom­munen. Er plädierte weiter für eine gute Aus­bil­dung. Diese müsse finan­zierbar bleiben.