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Grundstein für ein Feuerwehrgerätehaus mit Geschichte

Lauffen a.N.von Joachim Rüeck, HSt

Zehn Jahre nachdem die Lauf­fener Flo­ri­ansjünger erst­mals öffent­lich auf ihre erheb­li­chen Platz­pro­bleme hin­ge­wiesen haben, ist nun ein Ende dieses Zustands absehbar: Am Samstag wurde der Grund­stein zum neuen Feu­er­wehrgerätehaus gelegt.

Schwie­rige Grundstücks­ver­hand­lungen, Dis­kus­sionen um Standort, Archi­tekt und Kosten, Zwangs­ent­eig­nung - das neue Lauf­fener Feu­er­wehrgerätehaus hat schon eine lange Geschichte, bevor es über­haupt gebaut ist.

Kein Wunder, dass Bürger­meister Klaus-Peter Wal­den­berger ange­sichts der Grund­stein­le­gung "ein Stein vom Herzen gefallen ist" - weil "ein ganzes Jahr­zehnt dis­ku­tiert, geplant und gespart wurde, bis es end­lich los­gehen konnte".

Einen "augen­schein­li­chen Vor­teil" habe die Grund­stein­le­gung gegenüber einem Spa­ten­stich: "Man sieht schon was." Unter anderem ließe sich "mitt­ler­weile gut nach­voll­ziehen, wo sich Fahr­zeug­halle, Zen­trale und Nebenräume befinden und wie sich die Freiflächen an das neue Feu­er­wehr­haus anschließen".

Über 120 Gäste, größten­teils aus den Reihen der Feu­er­wehr, ver­sam­melten sich am Samstag auf der Fläche west­lich der Raiff­ei­sen­straße, um sich davon zu über­zeugen und der kurzen Zere­monie bei­zu­wohnen.

In das Fun­da­ment des künftigen Gerätehauses ließ der Bürger­meister in einer vor Ort ver­schweißten Kup­fer­kas­sette je eine aktu­elle Aus­gabe der Heil­bronner Stimme und des Amts­blatts, eine Liste mit Namen der Gemein­de­rats­mit­glieder, ein Grup­pen­bild der Jugend­feu­er­wehr, eine Fla­sche Schwarz­ries­ling, eine 1-Mark- und meh­rere Euro-Münzen ein.

Die erste Grund­stein­le­gung des Lauf­fener Rat­haus­chefs lief rei­bungslos: Das Ver­schließen des von der Hitze etwas ver­zo­genen Behältnisses machte ebenso wenig Pro­bleme wie das Ein­mauern der Kas­sette.

Bei einem Umtrunk in der Weingärtner­ge­nos­sen­schaft konnten die Gäste sich ein Bild davon machen, wie das Gebäude einmal aus­sehen wird: Das Stadt­bauamt hatte die neu­esten Werkpläne aufgehängt. Das mit 3,2 Mil­lionen Euro ver­an­schlagte Pro­jekt soll im Sommer bis Herbst 2003 fertig sein.