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Grundausbildungslehrgang bei der Feuerwehr Bad Friedrichshall

Bad Friedrichshallvon Karl-Heinz Rupp/ Kurt Semen, FF Bad Friedrichshall

Von ange­mel­deten 26 Teil­neh­mern traten am Mitt­woch, den 23.04.03, 24 Teil­nehmer, dar­unter zwei Frauen, einen Grund­aus­bil­dungs-Lehr­gang bei der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Bad Fried­richs­hall an. Man sieht, dass die Frau­en­quote bei der Feu­er­wehr bei weitem noch nicht erreicht ist, aber was noch nicht ist, das kann ja noch werden. Durch die hohe Anzahl der Teil­nehmer musste der Lehr­gang in zwei Gruppen auf­ge­teilt werden, daher mussten auch fast immer zwei Aus­bilder anwe­send sein.

Die 70 Stunden Grund­aus­bil­dung wurden auf vier Mitt­woch­abende, fünf Frei­tag­abende und drei Sams­tage (ganztägig) auf­ge­teilt.

Die Teil­nehmer kamen aus den Orten Bad Rap­penau- Ober­gimm­pern, Lan­gen­bret­tach, Ell­hofen, Oed­heim und Bad Fried­richs­hall. Zwei ange­mel­dete Teil­nehmer konnten, nachdem sie den Beginn versäumt hatten und auch am fol­gende Samstag fehlten, nicht mehr zuge­lassen werden. Im Laufe des Lehr­ganges musste nach 3 Ter­minen ein Feu­er­wehr­ka­merad den Lehr­gang abbre­chen, da er die ver­schie­denen Aus­bil­dungs­ter­mine nicht mit seinen Schichten ver­ein­baren konnte. An diesem Bei­spiel ist zu sehen, dass Beruf und Ehrenamt in der heu­tigen Zeit sich nicht immer ein­fach ver­ein­baren lassen.

Die übrig geblie­benen 23 Teil­nehmer waren mit Feu­er­eifer bei der Sache, so dass allen Teil­neh­mern, wie auch den Aus­bil­dern, es sicht­lich Spaß machte zu den Unter­richts­ein­heiten zu kommen. Zu dem Wet­ter­gott hatten die Teil­nehmer anschei­nend einen guten Draht, denn bis auf einen Tag Regen war das Wetter während des Lehr­ganges super, was zu der guten Stim­mung im Lehr­gang sicher­lich bei­getragen hatte.

An dem Lehr­gang nahmen auch Angehörige der Jugend­feu­er­wehr, welche in Kürze in den aktiven Dienst über­nommen werden sollen, teil. Hierbei wurde deut­lich, dass durch die Aus­bil­dung in der Jugend­feu­er­wehr eine gute Grund­lage geschaffen war. Ander­seits waren auch Feu­er­wehr­neu­linge im Lehr­gang. Hier musste auf die unter­schied­liche Wis­sensstände ein­ge­gangen werden. Durch gegen­sei­tiges Ent­ge­gen­kommen und eine gute Zusam­men­ar­beit ist dies her­vor­ra­gend gelungen.

Die Aus­bilder hatten sich im Vor­feld einige Male zusam­men­ge­setzt, um den Lehr­gangs­plan zu überar­beiten und neue Vor­schriften sowie neue Erfah­rungen in den Lehr­gangs­plan ein­zu­ar­beiten. Auch wurden die Fragen für die schrift­liche Prüfung aus dem gesamten Stoff­be­reich des Lehr­gangs überar­beitet.

Die am Samstag, den 24.05.03, durchgeführten Abschlussprüfungen im prak­ti­schen und theo­re­ti­schen Teil haben alle Teil­nehmer erfolg­reich bestanden. Der Kreis Heil­bronn hat somit 2 Feu­er­wehr­frauen und 21 Feu­er­wehrmänner hinzu bekommen, die bereit sind, sich für das All­ge­mein­wohl ein­zu­setzen. Diese haben mit Abschluss des Lehr­gangs die Grund­lage für den Ein­satz­dienst und wei­tere Lehrgänge, wie z.B. den Lehr­gang für Sprech­funker und Atem­schutzgeräteträger, erworben.

Bei dem Abschluss­gespräch bedankte sich Kom­man­dant Semen bei den Teil­neh­mern, dass sie so gut mit­ge­ar­beitet haben. Er wies dar­aufhin, dass es nun an jeder Feu­er­wehr selbst liege, die Teil­nehmer im Rahmen des Zwei- Jah­res­pro­gramms zur Trupp­frau, bzw. zum Trupp­mann aus­zu­bilden. Er wünschte ihnen für die Zukunft bei ihren Feu­er­wehren alles Gute und einen unfall­freien Dienst.

Der Spre­cher der Lehr­gangs­teil­nehmer bedankte sich bei den Aus­bil­dern dass sie ihre Frei­zeit opfern um Feu­er­wehr­neu­linge aus­zu­bilden, damit diese das not­wen­dige Rüstzeug erhalten um den Mitbürger­rinnen und Mitbürgern in der Not helfen zu können. Mit dem gegen­sei­tigen Wunsch, dass man sich bei einem späteren Lehr­gang, sei es Funk, Truppführer oder ein­fache tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung, einmal wieder sehen werde, endete der Lehr­gang.