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Frauennachmittag bei der Feuerwehrabteilung Schwaigern-Stadt

Schwaigernvon Volker Lang Feuerwehr Schwaigern

Bereits zum zweiten Mal folgten die Frauen und Freun­dinnen der Feu­er­wehrmänner aus Schwai­gern der Ein­la­dung ins Feu­er­wehr­haus.

Ziel war es, ihnen die Feu­er­wehr­ar­beit näher zu bringen und Ein­blicke in das zu geben, was die Feu­er­wehr bei Übungen und Einsätzen so macht. Nachdem beim ersten Treffen vor zwei Jahren die Tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung im Vor­der­grund stand, war es jetzt die Brandbekämpfung. Nachdem sich die Frauen mit der persönli­chen Ausrüstung ihrer Männer aus­ge­stattet hatten, durften sie an fünf Sta­tionen ver­schie­dene Ein­satz­mittel selbst aus­pro­bieren:

Grund­vor­aus­set­zung für einen erfolg­reiche Brandbekämpfung ist der rich­tige Umgang mit den Schläuchen. Des­halb wurde zuerst geübt wie diese richtig aus­ge­legt und auch wieder auf­ge­rollt werden. Dann ging es zur Brandbekämpfung mit der Kübel­spritze. Mit deren D-Rohr galt es, ein Holz­feuer zu löschen. Dass es aber nicht nur das D-Rohr der Kübel­spritze gibt, erfuhren sie dann an der dritten Sta­tion. Neben einem modernen Hohl­strahlroh wurden hier im Ver­gleich jeweils ein C-, D- und B-Rohr vor­ge­nommen. Um Men­schen not­falls schnell aus einem bren­nenden Gebäude retten zu können, kann der Sprung­retter als Nach­folger des legendären Sprung­tuchs ein­ge­setzt werden. Die Frauen staunten über die Geschwin­dig­keit, mit der dieser ein­satz­be­reit ist.

Ohne Atem­schutz kann heute fast kein Feuer mehr gelöscht werden. Daher erfuhren die Frauen, dass bei der Feu­er­wehr Schwai­gern seit zwei Jahren mit das Modernste, was der Markt der­zeit bei den Atem­schutzgeräten bietet, ver­wendet wird.

Nach nahezu zwei lehr­rei­chen Stunden ging es zum gemütli­chen Teil über. Als Dan­keschön für die ständige Unterstützung der Frauen, die meist im Hin­ter­grund statt­findet, hatten die Feu­er­wehrmänner zum Abschluss ein kaltes Büffet auf­ge­tischt.