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Fluthelfer-Orden für Weinsberger

Weinsbergvon Klaus Thomas Heck, HSt

Die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Weins­berg fei­erte am Wochen­ende 150-jähriges Bestehen. 1500 Besu­cher kamen am Samstag und annähernd 1000 am Sonntag ins Fest­zelt. Schwung­volle Musik bescherte den Weins­ber­gern regen Zulauf bei ihrer Jubiläums­feier.
Fast 250 Brandbekämpfer und Angehörige kamen am Freitag zum Festakt in die Hildt­halle. Die zweitälteste Land­kreis­wehr - nur Eppingen (1847) ist älter - „ist eine ein­zige Erfolgs­ge­schichte“, sagte Lan­des­brand­di­rektor Hans-Ulrich Kortt.

„Achten Sie die Arbeit der Feu­er­wehren“, meinte Rein­hold Gall (SPD). „Es gibt hier keinen, der sein ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment von einer Ent­loh­nung abhängig macht.“ Gall ist Land­tags­ab­ge­ord­neter und in seiner Frak­tion für Feu­er­wehren zuständig. Zehn Kame­raden haben dies ver­gan­genen Herbst beson­ders deut­lich gemacht. Andert­halb Wochen lang halfen sie ihrer Part­ner­wehr im sächsi­schen Cos­se­baude beim Leer­pumpen von Kel­lern und dem Retten des Haus­standes vor dem Elb­hoch­wasser. Am Samstag erhielten sie dafür den sächsi­schen Flu­t­helfer-Orden.

Weins­bergs Bürger­meister Walter Kuhn würdigte die Leis­tungen der Wehr. Die Aktiven fühlten eine persönliche innere Ver­pflich­tung für den Dienst am Nächsten. „Ganz sicher sind es nicht finan­zi­elle und persönliche Vor­teile.“ (kth)