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Bei Jugendabteilung weißer Fleck im Kreis

Eberstadtvon Roland Kühleisen, HSt

Zehn Einsätze hatte die Feu­er­wehr Eber­stadt im ver­gan­genen Jahr zu leisten. Die größte Her­aus­for­de­rung stellte das Hoch­wasser dar. Bei der ersten Haupt­ver­samm­lung des neuen Kom­man­danten Dietmar Lörcher gab es auch Beförde­rungen.

Dem Rückblick der Abtei­lungs­kom­man­danten von Hölzern, Klaus Seeger, und Eber­stadt, Klaus Kessler, war zu ent­nehmen, dass beim Hoch­was­ser­ein­satz zahl­reiche Keller aus­ge­pumpt und die Lan­des­straße 1036 vom Schlamm befreit werden musste. „Unsere Feu­er­wehr ist schlagkräftig und steht ihren Mann“, beschei­nigte Frey, der selbst aktiver Feu­er­wehr­mann war, „seinen“ Blauröcken. Was an Ausrüstung not­wendig wäre, würde man beschaffen. „Aber Wünsche müssen zurückge­stellt werden“, bedau­erte der Bürger­meister.

Frey ver­wies auf ein Schreiben des Land­rates, in dem auf die weißen Fle­cken bezüglich der Jugend­feu­er­wehren im Land­kreis hin­ge­wiesen wurde. Einer dieser Fle­cken ist Eber­stadt. Frey begrüßte zwar eine solche Jugend­ab­tei­lung, wollte aber von den Aktiven nicht ver­langen, eine solche auf­zu­stellen. „Wenn wir was ein­richten, dann etwas Sinn­volles was Hand und Fuß hat“, so der Bürger­meister. Er ver­wies darauf, dass die Wehr eine gute Alters­truktur habe.

Junge und erfah­rene Feu­er­wehr­leute ergänzten sich. 2256 Aus­bil­dungs­stunden leis­tete die Truppe 2002. Für die Einsätze fielen 546 Stunden an. Pro­bleme berei­tete Kom­man­dant Lörcher die Tagespräsenz. Mit 17 Männern, zwölf in Eber­stadt und fünf in Hölzern, sei diese weiter abneh­mend. Man werde eine Abtei­lung für Einsätze tagsüber ein­zu­richten müssen.

Hierfür sollten die Abtei­lungen zusam­men­ge­legt werden, um größere Auf­gaben bewältigen zu können. Den Fuhr­park und die Ausrüstung bezeich­nete der Kom­man­dant als gut. Damit werde man die kom­menden Jahre aus­kommen. Eber­stadt hat durch drei Neuzugänge 59 Feu­er­wehr­leute, davon 20 in der Abtei­lung Hölzern. Befördert wurden zu Lösch­meis­tern Wil­fried Hohly und Thomas Hohly und zu Ober­feu­er­wehrmännern Steffen Ben­deich und Dirk Zim­mer­ling.