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Bad Wimpfen: Lob vom Bürgermeister für Magazinerweiterung

Bad Wimpfenvon Redaktion HSt

Auf ein ereig­nis­rei­ches Jahr mit immerhin 72 Einsätzen blickte die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Bad Wimpfen bei der diesjährigen Haupt­ver­samm­lung zurückbli­cken. Es gab viel Lob von Bürger­meister Claus Brechter für die ehren­amt­li­chen Helfer in Uni­form.

Claus Brechter ist stolz auf seine Feu­er­wehr­leute. Er dankte den 109 Frei­wil­ligen für die „zahl­rei­chen und oft belas­tenden Dienste“.

Der Ver­wal­tungs­chef ging ins­be­son­dere auf den Ausbau des Feu­er­wehr­ma­ga­zines ein. Den großen Saal, in dem zum ersten Mal die Haupt­ver­samm­lung abge­halten werden konnte, nannte Brechter „den schönsten Raum Bad Wimp­fens in neuerer Zeit“.

Viel Eigen­ar­beit steckt in dem Gebäude. Rund 4000 Stunden hatte Kom­man­dant Rein­hold Korb vor­ge­rechnet.

Davon hatten eine Gruppe Wehr­leute rund die Hälfte erbracht. Diese Helfer bekamen, stell­ver­tre­tend für ihre Kame­raden, vom Bürger­meister eine beson­dere Ehrung.

Bei der Ver­samm­lung anwe­send war Land­tags­ab­ge­ord­neter Dr. Bern­hard Lasotta und ein amtie­render Bürger­meister, der den Kas­senprüfer­be­richt vor­trug.

Timo Frey war viele Jahre lang aktiver Sprit­zen­mann in Bad Wimpfen und auch lange Kas­senprüfer. Vor wenigen Monaten wurde er zum Bürger­meister von Eber­stadt gewählt.

Seinen Bericht gab er jedoch noch ein letztes Mal ab. Das ließ es sich nicht nehmen. Er beschei­nigte Kas­sier Thilo Korb eine gut geführte Kasse.

3080 Stunden erbrachten die Bad Wimp­fener Flo­ri­ansjünger im Ehrenamt. Die Einsätze und den Maga­zin­umbau nicht ein­ge­rechnet. Rein­hold Korb und seine Stell­ver­treter Martin Ram­s­perger und Win­fried Schnell hatten allein 1100 Stunden für Übungen und Unter­richte ange­setzt.

Werner Wagen­blast und Mat­thias Elsasser schafften mit ihrer Gruppe das Leis­tungs­ab­zei­chen. Zwölf der Alarme inner­halb der ver­gan­genen zwölf Monate waren „Blinde Alarme“. Ansonsten liest sich die Über­sicht der Einsätze fast wie ein Roman.

Von der Türöffnung über Fahrten für den Not­arzt bis zur Ölspur und vom Klei­neren Feuer bis zum Großbrand beschäftigte die Wehr­leute.

Elf Mal wurden Einsätze wegen Hoch­wasser oder Über­schwem­mungen regis­triert und auch Sturmschäden ver­an­lassten die Mann­schaften zum Ausrücken. Im Zehn­jah­res­ver­gleich ist das ver­gan­gene Ein­satz­jahr mit 72 Alar­mie­rungen im oberen Drittel.

1999 hatten die Bad Wimp­fener 87 Einsätze. 1996 schrillten nur 38 Mal die Alarm­glo­cken.

Während die Mit­glieder der Alters­ab­tei­lung von Adolf Reh­wald sel­tener an der Aus­bil­dung teil­nehmen, dafür aber viele Dienste wie zum Bei­spiel bei Tal­markt oder dem Weih­nachts­markt über­nehmen, stehen die 16 Jungs und drei Mädels der Jugend­feu­er­wehr ständig im Auf­bau­trai­ning.

Die Jugend­leiter Sascha Kohler und Martin Schih­wetz achten jedoch darauf, dass die jungen Leute nicht über­for­dert werden und machen mit ihren Schützlingen auch Ausflüge oder Zelt­lager.

In seinem Rückblick erwähnte Rein­hold Korb die beim Kame­rad­schafts­abend für 50 Jahre Feu­er­wehr­zugehörig­keit geehrten Helmut Beck, Rudolf Ram­s­perger und Wolf­gang Vörg. Albert Gaier ist bereits 60 Jahre dabei.